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Warum Sie mindestens zwei Katzen haben sollten.

Es gibt in der Feliden-Welt durchaus Exemplare, die tatsächlich nichts anderes möchten, als zu ihrem Menschen zu gehören bzw. als Einzelgänger ihr Leben in Freiheit zu fristen. Aber selbst diese sehnen sich ab und an nach feliner Gesellschaft. Das Reviergehabe der Katzen gibt darauf ausreichend Antwort. Der geneigte Leser mag sich bitte dahingehend informieren; hier würde es den Rahmen definitiv sprengen.

Man kann also getrost behaupten (zumindest tue ich – und nicht nur ich – das als Züchterin), Katzen sind soziale Tiere mit einem sozialen Gruppengefüge. Dieses Gruppengefüge kann man nicht nur im Haus sondern bei jeder Bauernhof-Population hinreichend beobachten.

Ein Mensch, der sich eine Katze zulegen möchte und acht und mehr Stunden außer Haus ist, tut gut daran, diesem armen Katzenkind einen adäquaten Kumpel an die Seite zu stellen. Ansonsten darf er sich nicht wundern, wenn die Abteilung „fix-und-niedlich“ sich an Tapeten und Möbeln zu schaffen macht. Grund: pure, schnöde Langeweile. Auch eine Katze braucht Beschäftigung – und nicht nur per Homo Sapiens. Der kann nämlich eigentlich nix – er ist meist außer Haus. Na gut, Dosen öffnen. Und was, bitte, soll eine anständige Katze egal welcher Rasse oder Couleur dann mit sich anfangen?? O.K., Katze macht sich nützlich: Tapeten-Klebkraft-Test, Material-Qualitätskontrolle Couch, Kratzfestigkeit Holz und so weiter. Nun, eben alles, was dem Dosenöffner hilfreich ist. Aber vielleicht nicht angenehm. Eigene Schuld – bei zwei Fellnasen passiert so was weniger. Selbst falls SIE auf dem Single-Tripp sind – Ihre Katze ist es sicher nicht!
Fazit:

Wer berufstätig ist, tut extrem gut daran, ZWEI Fellmonster in seine WG aufzunehmen. Das garantiert zumeist ausgeglichene Katzen und einen zufriedenen Menschen.

Und man kann einem Katzenbaby im Alter von 12 bis 16 Wochen nichts Schlimmeres antun, als es in sein neues Zuhause zu bringen und es dann mindestens acht Stunden (mit Arbeitsweg und Pausen ist man auch ganz schnell bei 11 Stunden) am Tag allein zu lassen. Nicht nur, dass dem Tier langweilig wird und die o. g. Dinge anstellt, es kann auch zu Verhaltensauffälligkeiten kommen, die ohne weiteres in Unsauberkeit enden.

Sabine Pönitsch

www.shawnees.de