Das erste Kätzchen
Überlegungen beim Anschaffen einer Katze
Katzen leben nicht gern allein
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Merkmale von kranken Katzen

Auffälligkeiten
Die Katze wirkt matt.
Sie liegt unlustig herum.
Sie schläft viel.
Sie wird plötzlich aggressiv.
Sie frisst nicht.
Sie trinkt sehr viel.
Ihre Augen sind trüb, verklebt.
Sie schüttelt häufig den Kopf und kratzt sich an den Ohren.

Fell
Das Fell ist stumpf und struppig.
Das Tier hat Haarausfall.

Haut
Die Haut ist gerötet, verkrustet, schuppt.
Das Tier schleckt, kratzt oder beisst an bestimmten Körperregionen.

Nase
Die Nase ist verklebt,
fühlt sich heiss und trocken an.

Augen
Die Bindehäute sind gerötet, gelb.
Die Augen sind gerötet, zeigen gelben Ausfluss.

Mundraum

Die Zähne sind gelb gefärbt und mit Zahnstein belegt.
Zahnfleisch und Mundschleimhaut sind gerötet und wund.
Die Katze hat faule Zähne, oder Zahnfleischentzündungen.

Magen-Darm-Trakt
Das Tier würgt, erbricht, hat Durchfall, oder
setzt selten Kot ab.

Afterregion
Ist verklebt und verschmutzt.

Blase
Das Tier hat Schwierigkeiten beim Harnabsatz, der Urin ist blutig,
wird in kleinen oder sehr großen Mengen abgesetzt.

Atmung
Das Tier hustet oder niest oft,
atmet schwer oder beschleunigt durch das Maul.

Motorik
Das Tier bewegt sich zu wenig, wirkt müde, hustet häufig,
gelegentlich Ohnmacht oder Krämpfe.
Die Katze hat einen torkelnden Gang, Krampfanfälle.
Die Katze lahmt, läuft und springt nicht mehr,
hat Schwierigkeiten beim Aufstehen und Hinlegen.
Einzelne Körperteile sind geschwollen, das Berühren schmerzt.


Von Masern und Windpocken bleiben Katzenkinder zwar verschont,
aber auch ihnen machen typische Kinderkrankheiten zu schaffen.
Der Tierarzt beugt vor.


Spulwürmer
Bereits in den ersten Lebenstagen infizieren sich viele Katzenwelpen mit Spulwürmern. Das infizierte Muttertier überträgt die Wurmlarven mit der Milch auf die Kleinen. Dann gelangen die Larven in den Darm, wo sie geschlechtsreif werden und Wurmeier produzieren.
In ihrem Bemühen sich durch Lecken sauber zu halten, infizieren sich erwachsene wie junge Tiere mit den Wurmeiern stets neu. Die sich aus den Eiern entwickelnden Larven wandern durch den Katzenkörper, um in den Darm zu gelangen. Unterwegs können sich die Larven in der Muskulatur abkapseln. Sie bilden ein Infektionsreservoir, dass immer dann aktiviert wird, wenn die Körperabwehr nachlässt, unter Stress oder während der Trächtigkeit.


Hakenwürmer
Sind ebenfalls bei Jungkatzen anzutreffen. Ihre Eier werden von infizierten Tieren mit dem Kot ausgeschieden. In der Außenwelt entwickeln sie sich zu Larven, die sich durch die Haut in den Körper ihres Wirtes bohren. Werden die Parasiten nicht frühzeitig ausgemerzt, verkümmern die Jungkatzen, bekommen ein struppiges Fell und wässrigen bis blutigen Durchfall.
Bei ausgewachsenen Katzen kommt es nur selten zu klinischen Erscheinungen. Nicht nur Katzen sind durch Wurmbefall gefährdet, sondern auch der Mensch.
Insbesondere Kinder, die in engem Kontakt mit Katzen leben, können Wurmeier oder Wurmlarven aufnehmen und Gesundheitsschäden erleiden.



SO BEUGEN SIE VOR

Der Infektionsgefahr für Tier und Mensch kann durch ein tierärztlich kontrolliertes Entwurmungsprogramm vorgebeugt werden. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte bereits die trächtige Katzen auf Wurmbefall untersucht und entwurmt werden. Da im Gewebe abgekapselte Wurmlarven durch die Behandlung nicht erreicht werden, müssen 14 Tage nach der Geburt, Welpen und Mutterkatze erneut zur Wurmfreiheit behandelt werden. Wurmfreie Kätzchen verfügen über ein gutes Immunsystem. Das ist auch Voraussetzung, um sie im Alter von acht Wochen gegen Infektionen impfen zu können.

Artikel aus "Meine Katze".
Gesammelt von Silvia Hofmann: link