Unhygienisch. Unästhetisch. Ekelig.

Es war mir klar, dass niemand versteht, was ich geschrieben habe. Und doch stehe ich zu jedem Wort. Denn ich habe sehr lange darüber nachgedacht.

Das Ergebnis steht im gestrigen Beitrag.

Zum Schluss eine Frage: stell dir vor, deine Katze ist todkrank und die einzige Möglichkeit ihr Leben zu retten ist, ihr den Po sauber zu lecken. Was würdest du wohl tun …

Wenn der Ekel überwiegt, dann liebst du deine Katze definitiv NICHT.

P.S.: In diesem unsäglichen “Dschungelcamp” fressen Menschen Ungeziefer jeglicher Art … nur des Geldes wegen.

11 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Doch, ich verstehe was du meinst.

    Bestimmte Situationen verlangen Aktionen ab, bei welchen man dachte, diese machen zu können und wenn sie notwendig sind, dann anders sieht und damit umgeht ;)

    LG
    Marlene

  2. Wenn der Ekel überwiegt, dann liebst du deine Katze definitiv NICHT.

    Hm. Ich denke nicht, dass sich daran der Wert einer Liebe bemessen läßt. Jeder hat in seinem Leben einen anderen Erfahrungsschatz gesammelt, jeder denkt anders, fühlt anders. Der eine ist fähig, bis zur absoluten Selbstaufgabe zu lieben, der andere nicht. Ich bekenne mich zu einem gesunden Egoismus und liebe nur soweit, wie es mir selbst Emotional nicht schadet.

    LG Christina

    • Liebe Christina, ich bin mir ganz sicher, dass wir Liebe bewusst einschränken können. Das ist ja das Schöne an ihr, dass sie sich nicht willentlich beeinflussen lässt.

      Liebe Grüße
      Renate

  3. Ich würde für meine Miez auch alles tun – da bin ich mir wirklich absolut sicher! Sie ist mein ein und alles und gibt mir mehr Liebe, als ich ihr je zurückgeben könnte :). Ihr Popöchen zu säubern ist daher überhaupt kein Problem für mich, im Gegenteil ich achte immer darauf, dass bei meinem Mäuschen auch immer alles ok ist und helfe ihr auch, wenn sie sich selbst mal nicht säubern kann (such wenn sie warhaft putzbesessen ist).

    Aber ich muss auch sagen, dass ich die geschilderte Situation etwas absurd finde. Welche Situation sollte es denn notwendig machen den Popo abzulecken? Dafür müsste man einem Menschen wohl vorher alle Gliedmaßen amputieren, denn solange man dies mit Händen oder Füßen machen kann, spricht doch wohl nichts dagegen, diese auch einzusetzen. Ich glaube meine Vorstellungskraft versagt hier etwas, auch wenn ich durchaus verstehe, was du damit ausdrücken wolltest :).

  4. Ja, liebe Nina, das oben Beschriebene war metaphorisch gemeint – trotzdem ist meine Liebe zu Lili so groß, dass ich ALLES für sie tun würde. Außerdem hat sie ein entzückendes Popöchen … und es ist fast immer blütenrein sauber … ;-)

  5. Liebe Renate, die eine Katze, für die ich vielleicht sogar soweit zu gehen bereit gewesen wäre, die lebt nicht mehr. Um sie zurück zu bekommen, hätte ich meinen rechten Arm gegeben. So eine schmerzhafte Bindung möchte ich lieber kein 2. Mal erleben.

    Liebe Grüße von Christina

    • Oh, wie gut ich dich verstehe, liebe Christina … Aber trotzdem ist es doch wunderbar, so eine Liebe zu empfinden. Auch wenn der Abschied dann furchtbar wird.

      Liebe Grüße
      Renate

  6. Ja meine Miezie hat auch ein super sauberes Popöchen :) – sie ist ja auch ein kleiner Putzteufel. Wenn ich da beim Schmusen mit ihr mal da dran komme renne ich auch definitiv nicht gleich zum Waschbecken.

    Mich würde ja mal interessieren, ob die Katze von der Christina spricht ihre Boncuk war? Denn Siamkatzen sind wirklich ganz besondere Wesen!

    Bei meiner Miez kann ich wirklich sagen, dass ich sie so sehr liebe, dass es manchmal sogar weh tun kann :´)…

  7. @ Nina: Boncuk war meine Herzenskatze, Nina. Und dass dich deine Liebe zu Miez manchmal sogar schmerzt, das kann ich gut verstehen. Unglaublich kostbar, aber zerbrechlich und nur auf Zeit geliehen – vielleicht ist es auch gerade darum so Besonders.

    @ Renate: Es ist immer noch eine sehr sehr schöne Erinnerung an die Zeit mit Boncuk, auch wenn die anderen Umstände zu jener Zeit alles andere als schön waren. Ich bin froh, dass ich sie hatte.

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