Meine beiden Lieblinge …

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… haben ähnliche Gewohnheiten. Leider lebt nur noch ein Liebling – der rote.

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Ich sitze gerade hier, mir ist schlecht und die Tränen laufen mir runter. Wenn ich die vielen Fotos von Lili anschaue, brauche ich immer ein Taschentuch. Das Foto von ihr unterm Stuhl habe ich wenige Tage vor ihrem Abschied gemacht.

Ach, Lili, mein über alles geliebter Liebling, du fehlst mir so sehr!

Es gibt Momente, da würde ich mich gern besaufen … jetzt ist so einer.

10 Kommentare

  1. Christiane

    liebe Renate, es ist wirklich traurig, aber Du hast doch jetzt einen wunderbaren, herrlichen Kater, der zwar Deine Lili nie ersetzen wird, der aber auf seine Art sich sofort bei Dir ins Herz geschlichen hat und der dankbar dafür ist, das er Dich hat. Er beweist es Dir jeden Tag und ich denke mal, das Lili dies aus dem Regenbogenland beobachtet und sie sich freut, das Rosso bei Dir ihren Platz eingenommen hat und Dich über die Trauer – die bestimmt immer bleiben wird – hinweg tröstet. Sie wohnt immer in Deinem Herzen, so wie auch unsere drei, die nicht mehr bei uns sind. Sie ist nicht vergessen, auch wenn sie nicht mehr bei Dir ist.
    Ganz viele liebe Grüße und eine dicke Umärmelung von Christiane, die Deine Trurigkeit nachvollziehen kann.

    • Katzen zu lieben ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass Liebe sehr gut aufzuteilen ist. Ich habe sooooo viele Bilder von Lili – sie war ja auch überwiegend daheim und suchte meine Nähe. Wo ich war, war Lili. Sie hat mich in den Garten begleitet, in den Keller, in die Waschküche. Sie folgte mir einfach auf Schritt und Tritt. Nicht nur sie war meine große Liebe, ich war auch ihre große Liebe.

      Umso mehr hat es in den letzten Wochen vor ihrem Abschied weh getan, wie sie eben diese Nähe nicht mehr suchte – weil sie wusste, das ihr letztes Stündlein bevor stand.

      Ach, was sind Katzen doch für wunderbare Tiere. Hundebesitzer sagen bestimmt das gleiche, bezogen auf ihren Liebling. Was ich gut verstehen kann, ich mag Hunde nämlich auch sehr.
      Liebe Grüße
      Renate

  2. Liebe Renate,
    das tut mir jetzt wirklich unheimlich leid, dass ich wahrscheinlich durch meinem Kommentar gerade ganz leicht heilende Wunden bei Dir wieder aufgerissen habe. Ich könnte jetzt gleich mit Dir mitheulen, aber leider hilft es nix. Mir ist schon jetzt klar, dass ich mich – ähnlich wie Du, auch noch nach Jahren noch genauso leer fühlen werde, wenn ich unsere Mausebilder – vor allem aus den letzten Jahren, betrachten werde. Aber wir haben beide alles bis zum Schluß richtig gemacht und die verbliebene Zeit so gut als möglich mit unseren Katzendamen genutzt. Und wenn ein so liebevolles Wesen nun mal so viel Raum im Herzen erobert hat, dann gehört leider auch irgendwann der Verlustschmerz dazu. Aber trotzdem möchte ich die Zeit gemeinsame nicht missen. Nur tue ich mich im Moment auch wesentlich schwerer als erwartet damit ihre vielen keinen und großen Abenteuer nachzuposten, obwohl ich weiß, dass ich ihr nur noch auf diese Weise nah sein kann …
    Nachdenkliche Grüße schickt Dir Silke

    • Liebe Silke, du hast keine Wunden aufgerissen. Denn ich stolpere oft über Fotos von Lili, und jedes mal wird mir ganz wehmütig ums Herz. Und oft kommen mir auch die Tränen.
      Sie war ein wunderbares Persönchen und ich bin dankbar, dass sie mich ausgesucht hat. Denn sie hat mich adoptiert – nicht umgekehrt. Sie war die Nachbarkatze und hat beschlossen, dass ich ihr Zuhause bin. Jeden Morgen lag sie in meinem Arbeitszimmer auf dem Stuhl. Ich habe sie verscheucht. Am nächsten Morgen lag sie wieder da. Solange, bis ich begriffen habe, dass sie hier leben wollte.
      Das habe ich dann mit ihrer Besitzerin besprochen, und dann war Lili “meine” Katze.
      Ich liebe sie noch immer!

      • Vor einigen Tagen, als in einer befreundeten Familie beschlossen wurde, dass nun ein Kätzchen einziehen darf, damit der Schuljunge mit einer Katze größer werden kann, mußte ich schmunzeln: Denn da sagte die Mutter, dass der Junge sich aus dem Wurf ein Tier aussuchen darf. Doch der Vater sagte: ‘ Die Katze sucht sich den Jungen aus!’ Recht hat er. Als ich mich in der Katzenkinderstube auf den Fußboden setzte, hatte ich sofort die Maus auf dem Schoß – eine Liebe fürs Leben. Und bei Allegra buhle ich fast um ihre Aufmerksamkeit. Da werde ich inzwischen nur noch umworben, wenn das Futter nicht schmeckt oder es mal wieder zusätzliche Bonbons geben könnte 😉 Sie hatte sich nun mal beim ersten Kontakt in Wolfgang verliebt – er hatte ihr Herz im Spiel erobert. Es ist wirklich etwas ganz besonderes von einer Katze geliebt zu werden …
        LG Silke

        • Christiane

          das Gleiche haben wir mit unserer ersten Katze, unserer Mausi erlebt. Sie habe ich ja auf dem Nachbargrundstück entdeckt und dann hat sie uns adoptiert. Nachzulesen bei Renate im Kunterbunten Katzenbuch No. 2 bei ” eine heiße Nacht”. Ähnlich ist es uns 2009 gegangen, unsere Sissi war verstorben und ich hatte mich in eine wunderschöne, blauäugige Fundkatze verliebt. Wir durften sie anschauen und es war vereinbart, das sie zu uns kommt. Was hat sie aber gemacht: sie ist in meine Handtasche geklettert und hat wie ein Weltmeister geschnurrt. Also, auch ich wurde von ihr akzeptiert und sie ist seit dem unsere Lady, die sich damals sofort bei uns eingelebt hat und wir sie auch nie wieder hergeben würden.

        • Rosso hatte ja keine Wahl … ich habe ihn einfach mitgenommen. Aber ich erlebe jetzt jeden Tag, wie wohl er sich hier fühlt. Ich bin SEINE Oberkatze. Er spielt mit mir, er redet mit mir, er schmust mir mir – es ist SO schön, von einer Katze geliebt zu werden. Ja, da hast du vollkommen recht, liebe Silke.

  3. Lilli geht es gut dort wo sie nun ist. Sicherlich wacht sie über Dich und freut sich auf ein Wiedersehen mit Dir. Ich glaube daran, dass wir uns alle irgendwo wiedersehen.

    LG
    Malina!

  4. Ich kann Dich gut verstehen, Renate. Mir kommen oft Katzen aus meiner Kindheit in den Sinn, vor allem meine Micki, die bei meinen Eltern blieb, als ich ausgezogen bin. Wenn ich daheim war und sie gerufen habe, war sie sofort zur Stelle und es war alles so wie früher. An Sepperl denke ich auch oft. Ich werde immer traurig, wenn ich der Gegend bin, wo ich ihn begraben habe. Das war eines der schlimmsten Ereignisse in meinem Leben. Wenn ich daran denke, muss ich Minnie immer ganz fest drücken …

    • Ja, unsere Lieblinge im Katzenhimmel … traurig. Aber wie hatten wunderbare Zeiten mit ihnen … Ich denke oft daran, wie Lili mich abgeholt hat, wenn ich mir dem Autor in den Hof fuhr. Sie raste immer wie eine Rakete die Katzenleiter runter und hat sich dann vor mir in den Staub geworfen, dort rumgewälzt vor Freude und mich “gefragt”, wo ich denn so lange Zeit gewesen wäre.

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