Meine Katzen bringen unterschiedliche Beute heim, in erster Linie natürlich Mäuse. Aber ich fand auch schon Blindschleichen, Vögel (einmal sogar eine Krähe!), Ratten, Frösche, Kröten, Grillen, Heuschrecken, Schmetterlinge, auch ein Goldfisch war dabei – und gestern lag dieses Tier auf der Terrasse:

steinkrebs

Es handelt sich um einen kleinen Steinkrebs. Ich habe das nicht selbst herausgefunden, aber erfreulicherweise kenne ich Karin Greiner, ihres Zeichens Biologin, Autorin, Journalistin und Kräuter- und Pflanzenexpertin. Ihr schicke ich immer dann ein Foto, wenn ich auf meiner Suche nicht fündig werde. Und es gab noch keinen einzigen Fall, in dem sie keine Antwort hatte. Danke, liebe Karin, du unerschöpflicher Quell jedes biologischen Wissens!

P. S.: Wenn ich kann, rette ich die Beute. So habe ich schon viele Blindschleichen in den Garten transportiert, eine Meise habe ich (erfolgreich) aus Moritz‘ Maul gezogen, auch die erwähnten Frösche und Kröten habe ich nach unten getragen, und allein letzte Woche habe ich drei Mäuschen das Leben gerettet. Dass es Menschen (Frauen) gibt, die angesichts einer Maus schreind davon rennen, kann ich nicht verstehen. Die kleinen Tierchen sind so niedlich! Ihre rosa Pfötchen, ihre kleinen Knopfaugen, ihr weiches Fell …

Katzenbeute der besonderen Art

6 Gedanken zu „Katzenbeute der besonderen Art

  • 8. Juli 2017 um 21:43
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    Interessant, vielleicht solltest Du dem Überbringer mal eine Krebssuppe kochen ;))
    Nee, aber ohne Scherz, wer hat ihn Dir mitgebracht und vorallem wo bei Dir gefunden?
    Ein Steinkrebs, den kannte ich auch noch nicht, habe bei Wiki mal nachgesehen, aber ich denke
    mal Du hast ihn wieder in sein Revier gebracht, oder war er tot?
    Liebe Samstagabendgrüße von Christiane.

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  • 9. Juli 2017 um 12:30
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    huhuuu
    Ein Krebs war bei den Katzenbeuten nicht dabei aber schon ausgewachsene Wiesel, Ringelnatter, Tauben, Eidechsen, eine Elster und Maulwürfe.
    Ich bin wie du und finde die Mäuse hübsch und entlasse was möglich ist in die Freiheit. Ich weiss gar nicht wieviele Leben ich schon gerettet habe. :-)
    Liebi Grüessli, Margrit

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    • 9. Juli 2017 um 12:33
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      Ah, ein Wiesel war bei mir auch schon dabei. Leider auch tot.
      Die Mäuschen, denen ich das Leben gerettet habe im Laufe der Jahre, habe ich gar nicht gezählt. Es waren sehr viele …

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  • 18. Juli 2017 um 22:25
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    Ein Steinkrebs, keine Steinlaus. ;-) Im Ernst, noch nie gehört und wieder was gelernt. Den hat dann einer der Racker irgendwo mitgehen lassen, nur um dann festzustellen, nee, schmeckt nicht. Schade, aber so sind sie halt. Man kann nicht alles retten …

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    • 19. Juli 2017 um 00:24
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      Nein,leider nicht. Aber gestern schon wieder habe ich ein Mäuschen gerettet. Es hockte zitternd zwischen leeren Flaschen in der Küche …

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