Besuch von Martl Holmes

Martl hat sich etliche Wochen nicht blicken lassen. Doch gestern stand er plötzlich wieder auf der Matte – und hat es sich zwischen den Blumentöpfen auf der Terrassenbrüstung bequem bequem gemacht.

martl Holmes

Rosso hat das gar nicht mitgekriegt, weil er unterm Tisch lag und den Schlaf der Gerechten schlief.

rosso-unter-dem-tisch

Martl verweilte ein Weilchen und machte sich dann wieder auf den Heimweg. Nicht, ohne freundlichen Gruß auf den Lippen.

martl-auf-dem-dach

Als Rosso dann wach war, stellte er ziemlich schnell fest, dass ein Eindringling auf seinem Lieblings-Ausguck-Platz auf der Terrassenbrüstung seine Geruchsspuren hinterlassen hat … Frechheit!

rosso-schnuppert

Grasfrosch gerettet

Sitze ich eben am Schreibtisch und arbeite, da höre ich zwei Geräusche. Ein Getrappel und ein Gequietsche. Ds Getrappel kam von Rosso, das Gequietsche – von einem Frosch. Der von der Terrasse in mein Arbeitszimmer sprang.

Da hockte er dann. Unter meinem Bürostuhl. Ich habe ein Papiertuch geholt, den Frosch eingefangen und runter in den Garten getragen. Dann öffnete ich das Papiertuch – der Frosch bewegte sich kaum noch. Gott sei Dank stand unter dem Balkon meiner Nachbarin eine kleine Wanne mit Wasser drin (zum Blumengießen). In diese Wanne habe ich den Frosch gelegt, und er schwamm auch gleich umher.

grasfrosch

Aber wohin nun mit dem Frosch? Und vor allem, wo kam er her? Dass entweder Lieschen oder Moritz ihn gebracht hatten, war klar. Aber wo hatten sie ihn erbeutet?

Ich habe gegoogelt und entdeckt, dass Frösche in Seen leichen. Also trage ich ihn wieder zurück in den See, dachte ich. Gedacht getan. Schüssel mit dem Frosch drin zum See gefahren. Schüssel rausgeholt und zum Ufer getragen. Dort hat mir ein freundlicher Holländer geholfen, den Frosch freizulassen.

Es hat ne Weile gedauert, bis er ins Wasser schwamm, und ich dachte schon, die Aktion sei damit erledigt. War sie aber nicht, denn das Fröschlein schwamm wieder zurück ans Ufer und wollte raus.
Der Holländer hat mir dann erklärt, dass Grasfrösche nur zum Laichen ins Wasser gehen und ansonsten im „Gras“ leben. Also haben wir wieder Wassser in die Schüssel gefüllt, das Fröschlein reingesetzt und auf die Wiese getragen. Vor einem Gebüsch haben wir ihn dann abgesetzt und gewartet. Er hockte noch eine Weile in der (auf die Kante gestellte) Schüssel, hopste dann aber ins Laub im Gebüsch.

grasfrosch

Nun hoffe ich, dass es dem kleinen Kerl (vermutlich war es ein Weibchen) gut geht!

Gestatten: Simba

weißer Kater

Dieses pelzige Schneeflöckchen lebt in Buchloe, heißt Simba und ist die ganz große Liebe von Nadja. Sie ist zu dem Kater gekommen wie die Jungfrau zum Kind und kann sich ihr Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Wir gut wir alle das verstehen …

Und jetzt, wo das Wochenende vor der Tür steht, stehen auch ganz viele Streicheleinheiten vor bzw. hinter der Tür. Denn Nadja arbeitet den ganzen Tag. Umso mehr freut sie sich auf die Stunden, die sie mit ihm verbringen kann. Obwohl der Herr Kater auch gern strawanzt …

Da liegt einer in MEINEM Karton!

Rosso wundert sich. Da hat doch jemand SEINEN Karton in Beschlag genommen! Wie gut, dass im Flur ein nagelneuer Ersatzkarton steht …

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Seit zwei Tagen ist es kühl am Ammersee. Und es regnet. Da zieht Moritz es vor, sein Schläfchen in der Wohnung zu halten. Und zwar in Rossos Karton.

schwarzer-kater-im-karton

Wie man deutlich sehen kann, hat Rosso, der kleine Trockenbauer, sich sehr viel Mühe gemacht, den langweilig geraden Wänden eine neue Form zu geben …

schwarzer-kater-im-karton

Die scheint Moritz auch zu gefallen, denn er liegt jetzt nur noch dort drin. Wenn er daheim ist …
Außerdem ist es dort auch sehr weich: Kissen + Kaninchenfell.

P.S.: Wie man sehen kann, hat Rosso gleich begonnen, den neuen Karton zu bearbeiten …

rosso-im-neuen-karton

Rosso als Bürodiener

Dass Katzen freie Kost und Logie haben – ohne die geringste Gegenleistung –, ist ein Unding. Deshalb hat Rosso nun einen Job als Büroangestellter angetreten und ist schon fleißig bei der Arbeit. Wie man sehen kann, ist er hervorragend für anspruchsvolle Aufgaben geeignet. Hier entfernt er gerade eine Verpackung …

Mein roter Motivator

Seit ziemlich genau 35 Jahren verdiene ich meine Brötchen als kreative Freiberuflerin. Und nach wie vor macht mir meine Arbeit GROSSE Freude. Denn ich habe die Freiheit, meine Zeit und meinen Arbeitsplatz so einzurichten, wie es mir gefällt.

So habe ich bei meinem Schreibtisch darauf geachtet, dass er sehr geräumig ist. Denn ich brauche aus verschiedenen Gründen viel Platz. Unter anderem brauche ich Platz für meinen roten Motivator. Jedes Mal, wenn ich an ihm vorbei gehe, wird mir ganz warm ums Herz. Wie er so daliegt – so vertrauensvoll hingegossen.

 

kater-auf-dem-schreibtisch

Damit er es schön weich hat, habe ich natürlich eine Decke für ihn hingelegt. Und genau auf der liegt er – jeden Tag. Solange, wie ich arbeite.