Kategorie: Rosso

Rosso räumt den Magen auf

roter kater

Sobald ich die Tür zum meinem Kräuter-Salat-Tomaten-Balkon aufmache, kommt Rosso angetippelt. Denn er weiß, dass ich in einem Balkonkasten extra für ihn das Gras nicht entferne, sondern im Gegenteil wachsen lasse. Für meinen roten Liebling. Damit er immer schön seinen Magen aufräumen kann. Und das macht er mit Wonne – wie man sehen kann. Und manchmal sieht er dabei aus wie der Glöckner von Notre Dame …

Materialprüfer bei der Arbeit

roter kater

Rosso ist ein wirklich gewissenhafter Bürodiener. Fast täglich bringt er Ordnung ins Chaos, ordnet Briefumschläge, wie man gestern sehen konnte, repapiert Drucker, und das Arbeitsmaterial wird auch regelmäßig unter die Lupe genommen.

Vorhin hat er meine Schere geprüft – unter größtem körperlichen Einsatz.

Fazit: Schere okay!

Auf zur nächsten Aufgabe!

roter kater

Bürodiener völlig geschafft

roter kater

Rosso hat gestern das andere Regal aufgeräumt,die gebrauchten Briefumschläge sortiert genau gesagt. Anschließend war er völlig erschöpft und fiel direkt über der Arbeit in Tiefschlaf.

roter kater

Hoffentlich kriegt die Katzengewerkschaft das nicht mit …

Neuer Platz

papierstapel

Gestern Abend habe ich Rosso gesucht. Auf keinem seiner diversen Lieblingsplätze war der Racker zu finden.

Und wo entdeckte ich ihn schließlich? In meinem Arbeitszimmer im Regal.

Er überprüfe die Qualität der Papiere, erklärte mein Bürodiener … in Bezug auf ihre Knautschfähigkeit.

Zu einem abschließenden Ergebnis ist er noch nicht gekommen. Dazu bedarf es mehrerer Prüfdurchgänge. Das zumindest meint Rosso.

Rosso, der Büromaschinenspezialist

laserdrucker

Hab ich schon berichtet, dass Rosso eine Ausbildung zum Büromaschinentechniker absolviert hat? Nein? Oh, sorry, tut mir leid.

Also, die Sache war die: Zu seinem größten Erstaunen musste mein roter Trockenbauer feststellen, dass die Wände von Kartons teilweise bereits bearbeitet sind.

karton

Darüber war er sehr sauer! Denn zurecht befürchtete er eine Kündigung – weil seine Arbeitskraft als versierter Trockenbauer nicht mehr gefragt sein könnte.

Aber Rosso ist ja ein pfiffiges Kerlchen, außerdem hatte er schon länger damit beliebäugelt, anspruchsvollere Aufgaben übernehmen. Solche, die seiner überdurchschnittlichen Intelligenz und technischen Begabung entsprechen. In diesem Zusammenhang verweise ich auf folgende Artikel:

Kopfhörer
Lichterkette
Lampe
Noch ne Lampe

Also hat Rosso kurz entschlossen gelernt, wie man Büromaschinen repariert. Das war eine prima Idee, denn vor Kurzem hat mein Laserdrucker rumgesponnen. Das war aber kein Problem, denn ich habe ja meinen Büromaschinentechniker, und der hat sich prompt ans Werk gemacht.

Und was soll ich sagen? Wenige Minuten nur, und der Drucker funktionierte wieder – wie das grüne Lämpchen anschaulich beweist.

laserdrucker

Wer so einen tüchtigen Mitarbeiter hat wie ich, kann sich wirklich glücklich schätzen. Und bevor irgendwelche Missverständnisse entstehen: Nein, Rosso wird die Stelle nicht wechseln. Das habe ich mit ihm bereits besprochen. Und eine Gehaltserhöhung hat er natürlich auch bekommen. Abwerbungsversuche oder Bestechungsversuche jeglicher Art sind also zwecklos!

Mein roter Liebling

roter Kater

Rosso, wie er leibt und lebt. Ich liebe diesen Blick! Er ist so inniglich, so ehrlich, so von Herzen kommend.

Er ist nach wie vor sehr ängstlich, was fremde Geräusche und fremde Menschen betrifft. Sobald es an meiner Wohnungstür klingelt, ist Rosso verschwunden – in seinem Refugium, der “Röhre” unterm Bett. Dort fühlt er sich ganz offensichtlich am sichersten, denn wenn er flüchtet, dann immer in diese Röhre, die zwar zwei Meter lang ist, aber dafür nur so schmal und hoch, dass eine Katze geradeso hineinpasst.

Ich liebe diesen roten Kater, der auch mir mit spricht. Das heißt, er begrüßt mich, wenn ich heimkomme, und er begrüßt mich auch, wenn er heimkommt, konkret gesagt wenn er vom Dachausflug zurückkommt. Denn das Dach ist sein Revier. Erstaunlicherweise aber immer nur wenn es dunkel ist. Bei Tag geht er sogut wie nie rauf, höchstens wenn eine dieser “frechen” Krähen es wagt, sich auf dem Dachfirst niederzulassen. Da wird Rosso ganz kribbelig, macht sich flach und legt sich auf die Lauer. Sobald er losrennt, fliegt die Krähe zu seinem Leidwesen davon.

Die Katzenleiter habe ich mittlerweile entfernt, denn sie wird – leider – nicht mehr gebraucht.

Dass ich mich von Moritz nicht verabschieden konnte, tut immer noch weh und immer wenn ich im Garten bin, lasse ich den Blick schweifen und denke darüber nach, wo der kleine Kerl wohl liegen könnte.

Das war Moritz vor ziemlich genau einem Jahr. Mein süßer kleiner Schwarzbär …

Arbeit für den Trockenbauer

karton

Über Rossos Faible, Kartons zu bearbeiten, habe ich bereits mehrfach geschrieben. Der kleine Trockenbauer ist unermüdlich, denn kaum steht irgendo ein neuer Karton, muss er bearbeitet werden – Rosso kann gerade Wände nicht leiden.

Heute stand mal wieder ein neuer Karton auf meinem Schreibtisch. Rosso hat ihn SOFORT geentert, und innerhalb weniger Minuten war die Arbeit erledigt.


Weil er die abgebissenen Stückchen in hohem Bogen durch die Gegend schleudert, sieht es auf dem Fußboden anschließend so aus.

karton

Rosso und die Spielmaus

apportieren

Eines von Rossos Lieblingsspielen ist es, Dinge zu apportieren: Haselnüsse, Trauben, Erbsen, Steinchen – alles selbst “erbeutet”.

Gestern kam eine Lieferung Katzenfutter und dem liegt immer eine Spielmaus bei. Und natürlich wurde auch die Maus umgehend apportiert.

Und das Spiel läuft dann so: Rosso “fängt” den Gegenstand, springt aufs Sofa und lässt die “Beute” dort neben mir fallen. Dann schaut er mich erwartungsvoll an, und ich werfe die Beute im hohen Bogen durchs Wohnzimmer. Rosso hopst umgehend vom Sofa und rast hinterher, schnappt die Beute und bringt sie mir wieder. Auf diese Weise geht das Spiel so lange weiter, bis einer von beiden genug hat. Das bin mal ich, mal ist es er.

Wer kommt denn da?

roter kater

Mein roter Liebling auf seinem Lieblings-Aussichtsplatz … auf der Terrassenbrüstung. Nur lässt er seinen Blick nicht über die Nachbargärten schweifen, sondern muss nachschauen, wer ihn da stört.

Und natürlich weiß er, wer da stört, denn wäre ein Unbekannter aufgetaucht, wäre er schon wie eine Rakete verschwunden. Auch wenn er mir gegenüber noch so kess ist, hat er vor anderen panische Angst. Mein kleiner Hosenschisser. Fremde Menschen, fremde Geräusche – und Rosso rast wie ein geölter Blitz nach oben, hinters Bett. In seine Schutzröhre. Die ist zwei Meter lang und so schmal, dass ein roter Kater gerade so reinpasst. Reinfassen und ihn rausholen kann ich nicht, dazu ist die Röhre zu lang bzw. meine Arme zu kurz. Um ihn zu greifen, müsste ich das Bett von der Wand weg ziehen. Also das perfekte Versteck für Rosso.

PS: Der Platz auf der Terrassenbrüstung war übrigens auch Lilis Lieblingsplatz. Denn wenn die Sonne scheint, wärmt sie das Blech auf der Terrassenbrüstung und dann kann man sich dort prima den Pelz aufheizen.

Kuschelmuschel am Morgen

roter kater im bett

Sobald ich abends (meist erst mitten in der Nacht) schlafen gehe, kommt Rosso angetippelt und lässt sich auf meiner Bettdecke nieder – neben meinen Füßen. Dort liegt er die ganze Nacht, eingeringelt wie ein Rollmops.

Sobald er am Morgen merkt, dass ich mich räkle, steht er auf, reckt und streckt sich und tippelt über die Bettdecke zu meinem Kopf. Dort stellt er sich hin, schaut mich an und sagt: “Miau!”

Ich streichle sein Köpfchen und wünsche ihm einen guten Morgen – und wenn ich dann nicht SOFORT die Bettdecke lüpfe, zerrt er mit der Vorderpfote daran herum. Das bedeutet: Lass mich rein!

Dann lüpfe ich die Decke so, dass eine Höhle entsteht, und Rosso tippelt in die Höhle. Dort liegt er dann – und grabscht mit der Pfote nach meiner Hand. Das bedeutet: Streichle mich! Und wehe ich mache das nicht sofort …

So liegen wir beide also unter der Bettdecke, und ich streichle sein Köpfchen, das er schnurrend in meine Hand gräbt.

Absoluter Höhepunkt des Vergnügens ist, wenn ich mit der einen Hand sein Köpfchen streichle und mit der anderen sein Bäuchlein kraule. Da dreht er sich auf den Rücken, schnurrt wie ein Weltmeister und dreht sich wonnevoll hin und her.

Ich streichle und kraule ihn eine Weile – solange, bis mir (und ihm) die Augen zufallen, und wir beide eng aneinander gekuschelt noch eine Runde schlafen.

Auf diese Weise beginnt JEDER Tag! Und ich finde, schöner kann ein Tag nicht beginnen …

Schnee, Schnee, Schnee … am Ammersee

katze-im-winter

Der Winter will nicht gehen. War nun fast alles von dem gräulichen Schneematch verschwunden, was lag heute früh schon wieder auf der Terrasse? Ja, das da oben.

Rosso hat mir vorhin anvertraut, dass er sich schon sehr auf den Frühling freut. Und darauf, dass sein Katzenklo nicht zugeschneit ist … oder hart gefroren. Denn da tun ihm beim Buddeln die zarten Pfötchen weh. Abgesehen davon, dass seine Hinterlassenschaften dann frei rumliegen, was ihm überhaupt nicht behagt. Gott sei Dank kommt aber dann die Klofrau – zum “Aufräumen”, damit alles seine Ordnung hat.