Kategorie: Liebe

Mein roter Liebling

roter Kater

Rosso, wie er leibt und lebt. Ich liebe diesen Blick! Er ist so inniglich, so ehrlich, so von Herzen kommend.

Er ist nach wie vor sehr ängstlich, was fremde Geräusche und fremde Menschen betrifft. Sobald es an meiner Wohnungstür klingelt, ist Rosso verschwunden – in seinem Refugium, der “Röhre” unterm Bett. Dort fühlt er sich ganz offensichtlich am sichersten, denn wenn er flüchtet, dann immer in diese Röhre, die zwar zwei Meter lang ist, aber dafür nur so schmal und hoch, dass eine Katze geradeso hineinpasst.

Ich liebe diesen roten Kater, der auch mir mit spricht. Das heißt, er begrüßt mich, wenn ich heimkomme, und er begrüßt mich auch, wenn er heimkommt, konkret gesagt wenn er vom Dachausflug zurückkommt. Denn das Dach ist sein Revier. Erstaunlicherweise aber immer nur wenn es dunkel ist. Bei Tag geht er sogut wie nie rauf, höchstens wenn eine dieser “frechen” Krähen es wagt, sich auf dem Dachfirst niederzulassen. Da wird Rosso ganz kribbelig, macht sich flach und legt sich auf die Lauer. Sobald er losrennt, fliegt die Krähe zu seinem Leidwesen davon.

Die Katzenleiter habe ich mittlerweile entfernt, denn sie wird – leider – nicht mehr gebraucht.

Dass ich mich von Moritz nicht verabschieden konnte, tut immer noch weh und immer wenn ich im Garten bin, lasse ich den Blick schweifen und denke darüber nach, wo der kleine Kerl wohl liegen könnte.

Das war Moritz vor ziemlich genau einem Jahr. Mein süßer kleiner Schwarzbär …

Unfreiwilliger Warmduscher

Moritz ist ein sehr reinlicher Kater – vielleicht deshalb, weil er immer so verschmutzt von seinen Ausflügen heim kommt. Dann ist erstmal Putzen angesagt. Ausgiebiges Putzen!

Seit mehr als einer Woche fällt mir auf, dass er noch intensiver putzt als vorher, zwischendurch im Fell “nestelt”, teilweise hektisch durchs Zimmer rennt und wieder putzt, da und dort, an den Pfoten, am Bauch, an den Ohren, an den Schenkeln – also nicht nur an bestimmten Stellen, sondern überall.
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