Kategorie: Kunterbuntes

Schreck in der Morgenstunde

Vorgestern früh, so gegen halbsechs, klapperte die Katzenklappe, Lili war auf dem Weg zu einem kleinen Morgenspaziergang. Nach ungefähr 10 Minuten kam sie wieder zurück, hopste zu mir aufs Bett und legte sich neben mich. Dort schlief sie aber nicht, sondern war auffallend unruhig und wechselte unentwegt ihre Position. Rollte sich auf die eine Seite, dann wieder auf die andere. Drehte sich um die eigene Achse und machte das ungefähr zehn Minuten lang. Dann sprang sie wieder vom Bett und lief nach unten. Dann hörte ich sie plötzlich miauen. Zornig miauen! Ich lief nach unten – dort lag sie auf dem Fußboden und rollte in gekrümmter Haltung wieder von einer Seite auf die andere. Dabei knurrte sie laut – ein Knurren, das ich von ihr nur kenne, wenn ihr ihr etwas total gegen den Strich geht. Weiterlesen

Post von Christiane

Weil ich Probleme mit dem Rücken habe, kann ich meiner Fernseh-Lieblingsbeschäftigung, dem Stricken, nicht nachgehen. Die liebe Christiane hat deshalb angeboten, mir aus meiner Baumwolle was zu stricken …

Vielen herzlichen Dank, liebe Christiane! Den Schal hab ich heute schon spazieren geführt …

Muh!

Vor kurzem habe ich einem kleinen Jungen ein Buch geschenkt. Hier habe ich darüber geschrieben. Und vorhin drückte mit der Postbote einen Umschlag in die Hand. Inhalt: diese hübsche Kuh.

Kuh

Sie ist eines der Lieblingstiere des kleinen Jungen, und gemeinsam mit seiner Mama hat er sie extra für mich gebastelt. Lili musste den neuen Hausgenossen natürlich auch sofort unter die Lupe nehmen, was die Kuh sichtlich irritiert hat – sie schaut irgendwie ängstlich … 😉

Lili

Ich freue mich sehr über diese niedliche Kuh und werde sie in Ehren halten, denn ich mag Kühe auch. Sie haben so schöne Wimpern und sind so wunderbar neugierig. Jedes Mal wenn ich sie fotografiere, kommen sie angetrabt und müssen unbedingt herausfinden, wer ich bin und was ich an ihrem Weidezaun mache.

kuh-1

Mitternächtlicher Besuch beim Tierarzt – Bandwurmbefall?

Es nimmt einfach kein Ende! Gestern hatte Moritz zwar Appetit, war aber den ganzen Tag lang apathisch, lethargisch und zitterte mit den Pfoten und wackelte mit dem Kopf.

Ich bin dann früh Schlafen gegangen und Moritz letzte sich zu mir aufs Bett. Dort wollte er seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: meine Armbeuge ablecken – mit Milchtritt. Er leckte ein einziges Mal und stierte danach minutenlang teilnahmslos vor sich hin. Dann stand er auf, miaute gequält, schob sein Zünglein zwischen die Lippen und ließ es dort stecken (macht er sonst nie!). Dann legte sich dann der Länge nach ans Bettende (vollkommen unübliche Stellung für ihn!), den Kopf halb übers Bett gehängt, ansonsten regungslos. Als ich leise seinen Namen rief, reagierte er überhaupt nicht. Auch als ich ihn streichelte, gab er keine Regung von sich. Ich hatte Angst um ihn! Ich dachte, er stirbt mir jetzt unter der Hand weg. Als ich ihn hoch hob, hing er wie ein nasser Sack in meinem Arm – kleinerlei körperliche Anspannung wie sonst üblich beim Hochheben.

Epileptischer Anfall
Seit über 30 Jahren habe ich Katzen und glaube von mir sagen zu können, dass ich im Umgang mit ihnen zwar sehr aufmerksam aber keines falls hysterisch bin. Ich habe in all den Jahren auch erst ein einziges Mal in der Nacht einen Tierarzt angerufen, das war als Lili kurz nach Mitternacht umfiel, alle Viere von sich streckte, völlig verkrampft da lag, reglos, und ich dachte, ihr letztes Stündlein habe geschlagen. Als ich den Arzt in der Tierklinik an der Strippe hatte und mit ihm vereinbarte, dass ich Lili jetzt sofort in den Korb stecke und mit ihr in die Tierklinik komme, erhob sie sich plötzlich und tippelte munter in die Küche, wo sie sich vor den Futternapf setzte.

Wie sich dann rausstellte, handelte es sich um einen epileptischen Anfall, den sie wenige Wochen schon mal gehabt hatte: unten im Flur hatte sie auch völlig reglos mit ausgestreckten Beinen gelegen, als eine Nachbarin sie fand und mich sofort anrief. Als ich unten ankam, war Lili bereits wieder munter. Epileptische Anfälle dauern meist nur wenige Minuten …

Ich bin seinerzeit natürlich nicht mitten in der Nacht in die Tierklinik gefahren, sondern habe am nächsten Morgen mit dem Tierrzt nochmal telefoniert, und der bestätigte meine Vermutung: es handelte sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen epileptischen Anfall.

Das zweite Mal, dass ich zu später Abendstunde einen Tierarzt angerufen habe, war vor wenigen Wochen – als Moritz dieses Heuschreckenbein im Rachen hatte.

Späte Visite
Gestern um genau Mitternacht nun das dritte Mal. Mein wimmernder Kater mit seinem starren Blick machte mir derart Angst, dass ich dachte, er würde jeden Moment das Atmen aufhören. Also wagte ich (weinend), Michael Rattenhuber aus dem Bett zu klingeln, und der meinte auch sofort, ich solle Moritz vorbeibringen.

Ich habe noch meine Nachbarin rausgeklingelt (selbst Katzenbesitzerin) und die hat mich zum Tierarzt gefahren. Obwohl nicht im Korb, sondern auf meinem Schoß, hat Moritz wieder ein lautes und verzweifeltes Konzert gegeben.

Bei Herrn Rattenhuber angekommen, wurde Moritz erneut gründlich untersucht. Schmerzen an der linken Bauchseite. Er bekam dann ein Kontrastmittel gespritzt und wurde nochmals geröntgt – mit Ziel auf den Magen, weil Herr Rattenhuber, meinte, dort könne sich doch noch ein Fremdkörper aufhalten. Die Untersuchung hat aber keine neuen Erkentnisse gebracht.

Bandwurmbefall?
Gestern Nachmittag hatte ich ja mit meiner THP telefoniert und die hatte auf Bandwurm getippt. Solche Parasiten können Appetitlosigkeit und auch Schmerzen im Bauch verursachen. Dass er Parasiten haben könnte, hatte ja auch die Blutuntersuchung gezeigt, aber meine Aussage, Moritz sei vor ungefähr 2 Monaten entwurmt worden, hat offensichtlich niemand dazu veranlasst, eine neue Wurmkur zu machen. Was mich HEUTE nun wundert, denn normal liegen die Eosinophilen Granulozyten zwischen 0 – 600. Bei Moritz lagen sie bei 2.594! Und der erste Wert liegt zwischen 0 – 6, bei Moritz bei 24! Dass da niemand auf die Idee gekommen ist, ein Wurmmittel zu spritzen, verstehe ich nicht!!! Die von mir durchgeführte Wurmbehandlung lag schließlich zwei Monate zurück! Und da Moritz sehr viele Mäuse frisst, kann er sich jederzeit wieder Würmer einfangen. Außerdem ist bei Moritz die Nickhaut deutlich sichtbar, was auch auf Wurmbefall hindeutet.

moritz-Galerie

Auf alle Fälle hat Herr Rattenhuber gestern Nach um ein Uhr nach ausgiebiger Untersuchung keine andere Erklärung gefunden als Würmer. Und denen ging es mit einer Spritze an den Kragen.

Nun hoffe, ich, dass der kleine Kerl sich langsam erholt, denn von einem Tag auf den anderen wird sich keine Besserung einstellen – nach so einem massiven Parasitenbefall. Die Milben haben möglicherweise das Ihrige auch noch dazu getan, der ganze Bauch war ja übersäht mit Spuren von den “Bohrungen” dieser lästigen Parasiten.

Bauch
Am Bauch unten sieht man noch deutlich die verheilten Entzündungen, hervorgerufen durch die Herbstgrasmilben.

Das waren die neuesten Nachrichten aus dem Sanatorium Blaes am Ammersee!

Wenigstens geht es Lili gut. Sie futtert mit Appetit und wenn ich morgens aufstehe, rennt sie als erstes zu ihrem Futterplatz … momentan liegt sie auf dem Schreibtisch. Und wenn ich mich gleich aufs Sofa pflanze, wird sie sich auf meinen Schoß legen – mein geliebter Liebling! Und der andere Liebling schläft oben unterm Bett …

Lili

Wunderbare Fundsache für Katzenmenschen

Im Internet findet man ja so allerlei. Vieles davon ist blöd, vieles davon auch gut bis sehr gut. Eben bin ich per Zufall über Jasmins kreativen “Schwatz-Katz-Blog” gestolpert und habe dort eine Anleitung für das Nähen einer ganz wunderbaren Einkaufstasche mit Katzenmotiv gefunden.

Einkaufstasche
Foto: Jasmin Schneider

So eine Tasche werde ich mir auch nähen – hab schließlich eine Nähmaschine. Sie hat die Marke “Singer” und stammt aus dem vorletzten (!) Jahrhundert! Und sie näht auch nur vorwärts. Aber sie näht! Will ich was in die andere Richtung nähen, muss ich das Teil halt umdrehen …

Nächtliche Waschaktion

Das war ne Nacht! Um halbeins kam Moritz heim, ich saß mit Lili auf dem Sofa und schaute Sascha Grammel an (sehr empfehlenswert!). Moritz setzte sich auf meinen Schoß und fing gleich an, sich wie verrückt zu putzen. Zehen, Pfoten, Beine, Schwanz, Bauch. War er fertig mit der ersten Runde, ging es wieder los: Zehen, Pfoten, Beine, Schwanz, Bauch. Er nestelte in seinem Fell herum wie ein Verrückter.

Aha, die Milben war noch nicht vernichtet! Gott sei Dank habe ich gestern Nachmittag beim Aufräumen im Schrank ein Shampoo gefunden, das letztes Jahr schon zum Einsatz kam. Und dann gings los!!!

Moritz ins Bad geschleppt. Feuchtes Wasser überall auf sein Fell gespritzt. Dann vorsichtig Shampo verteilt und einmassiert. Das hat IHM GAR NICHT GEFALLEN!

Erst musste das Shampo ungefähr fünf Minuten einwirken, danach das Shampo sorgfältig ausgespült werden! Die Vorder- und Hinterpfoten habe ich im Waschbecken gewaschen. Aber der restliche Kerl musste in die Badewanne, wo ich ihn mit dem Brausekopf der Dusche das Shampo rausgespült habe. DAS WAR SCHRECKLICH FÜR IHN. Er hat geschrieen wie am Spieß und vermutlich haben die anderen Hausbewohner gedacht, ich ermorde einer meiner Katzen.

Als das Shampo dann einigermaßen rausgespült war, habe ich den pitschnassen Kerl schnell in ein Badehandtuch gewickelt und intensiv abgerubbelt. Da war wieder Ruhe! Als er die Nasszelle (wörtlich zu nehmen!) verlassen durfte, hockte er sich unter den Esstisch und leckte sein Fell trocken.

Die Katzenklappe war verschlossen, weil ich nicht wollte, dass mein Schwarzbär sich erkältet. Nach einer halben Stunde hat er sich freiwillig (!) wieder auf meinem Schoß niedergelassen, wo die Trocknungsaktion weitergeführt wurde. Dazu habe ich ihn unter eine warme Decke gesteckt, und nach zwei Stunden war mein Schwarzbär wieder trocken – und hoffentlich endlich milbenfrei! Die Nacht haben wir dann gemeinsam verbracht: auf dem Sofa. Beide unter der Decke!

Dach

Jetzt strawanzt er wieder und sammelt hoffentlich keine neuen Milben ein.

Weltkatzentag!?

Weltkatzentag – wozu es so einen Tag gibt, wird mir wohl keiner erklären können. Sehr vielen Katzen geht es sehr schlecht, sie sind krank, die Tierheime sind voll von ihnen, in China werden sie gegessen und davor vegetieren sie in viel zu kleinen Käfigen dahin. In vielen Ländern sind Katzen nur lästig und dienen lediglich als Mäusefänger.

Zum Weltkatzentag kann ich nur an alle Menschen apellieren: Seid Euch bewusst, dass Ihr nicht die Krone der Schöpfung seid, sondern Unheil über die Erde bringt. Ihr seid Zerstörer und Vernichter. Habt keinen Respekt vor Tieren und der Natur. Viele von Euch haben es gar nicht verdient, zu leben. Ich wünsche Euch die Pest an den Hals!

Ich könnte kotzen – angesichts der Ungerechtigkeit der Welt. Und dieser Weltkatzentag dient einzig und allein den Medien, weil sie damit ihre Blätter füllen können. Pfui Teufel!

Und die Zeit sollte sich für ihren dämlichen Artikel schämen …

On the road again

Vorhin hab ich Moritz aus der Pflanzentreppe hervorgezogen, seine (wunderbar verheilte) Verletzung betrachtet und beschlossen, ihn in die Freiheit ziehen zu lassen. Hab die Terassentür aufgemacht, und weg war er – mein kleiner Racker. Nach neun Tagen tapfer ertragenem Stubenarrest …

Dach

unterwegs

Privatklinik Blaes

baerenHeute Nacht habe ich wieder auf dem Sofa geschlafen, und Lili legt sich jetzt nicht mehr auf meinen Bauch, sondern neben mich, auf den Sessel in unmittelbarer (Greif)Nähe. Ab und zu strecke ich meine Hand aus und streichle ihr wunderschön weiches Fell.

Heute früh wachte ich auf und Moritz lag auf meinen Beinen. Anschließend erhob er sich und legte sich in meinen rechten Arm, übrigens nie in den linken Arm, sondern immer in den rechten … Also, er lag da, und ich streichelte ihn, dabei bemerkte ich eine verkrustete Stelle im Fell. Ich schaute sie mir genauer an, aber die Haare waren so verklebt, dass ich nichts sehen konnte. Er meckerte nicht, als ich daran herumfummelte, also wohl nichts Schlimmes.

Eine Weile später hockte er da und schüttelte den Kopf – Tropfen flogen. Ich dachte, er speichelt, denn wasserklare Flüssigkeit tropfte von seinem Mäulchen. Er legte sich wieder auf meinen Arm, und wir schliefen ein bisschen. Später dann tropfte wieder Flüssigkeit aus seinem Mäulchen. Ich rief den Tierarzt an. Könnten Zahnprobleme sein, meinte er, und machte einen Termin mit mir aus – am späten Vormittag. Das war mir sehr recht, denn ich mag es nicht bei akuten Krankheitsfällen lange auf einen Termin warten zu müssen. Mittlerweile wusste ich auch, dass Moritz nicht speichelte, sondern die Flüssigkeit aus seiner Nase tropfte. Gegoogelt und “Katzenschnupfen” gefunden!

Um halbelf steckte ich Moritz in den Katzenkorb und fuhr nach Dießen, zu dem jungen Tierarzt, den mir meine THP empfohlen hat. Auf der Fahrt jammerte Moritz ohne Unterlass, aber sein Näschen war erstaunlicherweise völlig trocken.

Der Tierarzt untersuchte ihn gründlich und vermutete einen leichten Infekt. Moritz’ Nase war nach wie vor trocken. Also nichts Ernstes. Ich bekam eine Spritze mit Kochsalzlösung, von der sollte ich Moritz immer wieder mal ein Tröpfchen in die Nasenlöcher träufeln.

Dann wies ich den Tierarzt auf die verkrustete Stelle im Fell hin. Die Stelle wurde rasiert und zum Vorschein kam – direkt am Knochen des Schultergelenks: eine zwei Zentimeter lange, klaffende Wunde! Ich bin kein Jammerlappen, aber wenn ich Wunden sehe, wird mir schlecht. Und das ist wörtlich zu nehmen. Ich bin schon zweimal bei Tierärzten auf dem Boden gelegen, nicht umgefallen, sondern mein Kreislauf brach zusammen, kalter Schweiß stand auf meiner Stirn und bevor ich in mir zusammensacken konnte, wurde ich sanft vom Tierarzt sanft auf den Boden gelegt – auf eine schnell herbeigeschaffte Decke. Das ist einfach so, keine Ahnung warum. Das passiert auch nur, wenn ich zusehe. Wenn ich eine Wunde selbst versorge, arbeitet mein Körpersystem anders. Ist dann wohl auf Notfall programmiert … ohnmächtig werden geht in so einer Situation ja nicht!

Also, mir wurde ziemlich schnell blümerant, Schweiß brach aus, setzte mich hin und bekam ein Glas Wasser. Nach ein paar Minuten beruhigte mein Kreislauf sich wieder.

Moritz’ Wunde wurde mit irgendwas gespült, und der Tierarzt meinte, es sei zwar keine kleine Wunde, aber genäht müsse sie nicht werden. Antibiotika verabreichte er auch nicht, es war keine Entzündung oder Eiter zu sehen. Ich sagte dem Mann, dass ich daheim Arnica C200 und Phosphor C30 verabreichen würde, das fand er gut. Wundspray habe ich auch noch, Calendula-Tinktur ebenfalls.

Nach einer Jammerfahrt wieder Zuhause, mischte ich für Moritz die Globuli ins Futter, was er auch brav aufschlabberte. Dann setzte ich ihn auf meinen Schoß und träufelte Calendula-Tinktur auf die Wunde. Danach spurtete mein Schwarzbär wie ein geölter Blitz nach oben und versteckte sich in einer seiner Betthöhlen.

Das Ganze ist nun fast vier Stunden her. Eben war ich oben und hab mir die Verletzung angesehen. Sieht gut aus. Ich habe aber trotzdem Wundspray drauf getan. Nun ist heute und morgen Stubenarrest angesagt.

Mein geliebter Liebling Lili hat übrigens immer noch guten Appetit, fabriziert perfekte Würstchen und liegt momentan auf meinem Schreibtisch – auf einer Ablageschachtel.

Also, sehr zu empfehlen: Privatklinik Blaes am Ammersee. Hier kümmert sich die Chefin selbst und liebevoll um die Patienten. Rund um die Uhr. Und Seeblick gibts gratis.

Glück!

Seit über sechs Wochen weiß ich, dass mein geliebter Liebling sehr krank ist. Seit diesem Zeitpunkt erlebe ich vielfältige Gefühle. Angst, Traurigkeit, Verzweiflung – und das, was wir alle wissen: das Leben ist endlich. Ich habe auch schon einige Jahre auf dem Buckel, und umso mehr wird mir gerade bewusst, dass auch meine Zeit begrenzt ist. Weiterlesen

Es gibt uns noch

Lili geht es relativ gut. Und ich freue mich jeden Tag, wenn sie morgens zu ihrem Futterplatz tippelt, frisst und das Futter bei sich behält.

Ich habe kein Bedürfnis mehr, hier über unser tägliches Leben zu berichten. Das machen Lili und ich miteinander aus.

Ich freue mich aber sehr über Mails, die ich von einigen Bloglesern/leserinnen bekomme, in denen ich gefragt werde, wie es Lili geht. Das zeigt mir, dass es doch Menschen gibt, die hier nicht nur oberflächlich rumsurfen, sondern mit dem Herzen bei Lili und mir sind. Das berührt mich sehr und dafür danke ich Euch.

Manchmal überlege ich auch, ob ich das Blog nicht ganz beende. Darüber werde ich nachdenken. Denn zur Zeit ist eine Zeit des Nachdenkens und eine Zeit intensiver Gefühle. Jeden Tag. Und ich bin dankbar für jede Stunde mit meinem geliebten Liebling auf dem Schoß … und wenn sie mich auf dem Hof “abholt”, wenn ich mit dem Auto heim komme, freue ich mich besonders. Denn das hat sie über einige Wochen hinweg nicht gemacht …

Ich grüße Euch – mit Tränen in den Augen und Dankbarkeit im Herzen.

Eine Stunde vor Mitternacht

Kurz vor Mitternacht. Ich sitze vorm Computer, höre sanfte Musik. Lili liegt neben mir – zwischen Bildschirm und Tastatur. Sie hat sich eingeringelt und fühlt sich eindeutig wohl. Das freut mein Herz, weil sie in den letzten Tagen Nähe zu mir vermieden hat. Jetzt aber sucht mein geliebter Liebling wieder die Nähe zu mir. So, wie sie es viele Jahre gemacht hat. Lili war immer in meiner Nähe! Weiterlesen

Post von Steffi

Von einer langjährigen Leserin habe ich eben eine ganz wunderbare und liebevolle Email bekommen. Da die Mail für mich bestimmt ist, werde ich den Text natürlich nicht hier veröffentlichen. Aber ich möchte mitteilen, dass Steffi mich mit ihren gefühlvollen Worten dazu motiviert hat, die geschützten Beiträge wieder zu öffnen und auch zukünftige Beiträge öffentlich zu machen. Weiterlesen

Patient Numero 2

Vorhin bequemte Moritz sich in den Garten, und ich konnte ihn auch greifen und seine Zehe begucken. Sie war behandlungsbedürftig. Zwar nicht entzündet, aber immer noch dicker, also wieder ein Seifenbad, Calendula-Essenz und Wundspray. Auch ein paar Kügelchen Phosphor C30 gegen Entzündung. Weiterlesen

Post für Lili

Hier habe ich letzte Woche beschrieben, dass ich im Biomarkt ein Katzenfutter gefunden habe, das Lili schmeckt. Weil ich mich so darüber gefreut habe, schickte ich dem Katzenfutter-Hersteller Yarrah eine Mail, in der ich mich für das gute Futter bedankte und einen Link zu meinem Blogartikel beifügte. Daraufhin erhielt ich eine sehr liebevolle Mail von der Firma, in der das Yarrah-Team “gerührte” Grüße schickte.

Gestern Nachmittag nun klingelte ein Paketbote und drückte mir ein kleines Paket in die Hand. Absender: Yarrah. Sie haben Lili einen ganzen Schwung ihres Lieblings-Feuchtfutter geschickt.
Yarrah

Ich habe ein Schälchen geöffnet, und mein geliebter Liebling hat sofort daran geleckt.
Yarrah-2

Sie futtert ja immer nur kleine Portionen, aber so ungefähr die Menge von zwei Esslöffeln hat sie verputzt.

Yarrah-3

Liebes Yarrah-Team, Lili und ich bedanken uns ganz herzlich für diese Geste und das schöne Geschenk. Ich hoffe, Lili kann es bis zum letzten Bissen auffuttern.

Heiß!

schwarzerKater

Seit einer Woche gieße ich jeden Abend den Vorgarten. Würde ich das nicht tun, wäre alles längst vertrocknet. Erstaunlich (nicht wirklich!), dass die anderen Hausbewohner nicht auf die Idee kommen, auch mal zum Schlauch zu greifen. Na ja, so sind sie halt … die Menschen, interessieren sich nur für sich selbst. Scheiß egal, ob im Garten alles vertrocknet. Ich kann solche ichbezogenen Ignoranten nicht leiden. Genauso wenig kann ich leiden, wenn ich sehe, wie die Pflanzen leiden und traurig ihre Köpfchen hängen lassen. Also wässere ich den Vorgarten und kümmere mich nicht um die Nachbarn. Aber wehe, von denen will mal einer was von mir …

Moritz liebt die Schattenplätzchen in diesem Vorgärtchen, vorzugsweise liegt er unterm Fliederstrauch. Zweimal schon habe ich ihn aus Versehen nass gespritzt – weil ich nicht mitgekriegt habe, dass er dort gerade sein Nickerchen macht … dann wetzt er mit großen Sprüngen und empört von dannen. Der kleine schwarze Racker …

Wir müssen die Tiger retten

Nur noch rund 3.200 Tiger gibt es weltweit. Das ist SEHR wenig. Um den weiteren Rückgang und damit das Aussterbern der Tiger zu verhindert, gibt es eine Initiative des WWF (World Wide Fund for Nature)und die heißt: “Weil Familie das Wichtigste ist – rette die Verwandten deines Stubentigers”.

Tiger

Mit nur 5 Euro im Monat kann jeder helfen, die schönen und anmutigen Verwandten unserer pelzigen Untermieter zu retten.

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Wenn andere Katzenblogger auch über die Aktion schrieben, würden die Initiatoren der Aktion sich sehr freuen!

Leser-Aufregung

Bekam einige Mails und Kommentare bezüglich des Passwortschutzes, angesichts derer ich mich frage, warum manche Menschen meinen, mein Blogs sei für alle da. Ein Blog ist durchaus nicht für alle da! Es ist MEIN Blog, und damit kann ich machen, was ich will. Und wenn ich feststelle, dass angesichts der aktuellen Nachrichten über Lili die Besucherzahlen raketenartig in die Höhe schnellen, aber nach wie vor nur die “üblichen Verdächtigen” kommentieren, beschließe ich eben, meine Beiträge nur für genau diese Menschen sichtbar zu machen. Ich werde hier keine Sensationslust befriedigen.

Von der Möglichkeit, Kommentare zu löschen, mache ich übrigens auf diesem Blog bislang nicht Gebrauch. Wenn ich allerdings Beiträge lösche, verschwinden die dazugehörigen Kommentare auch. Dürfte eigentlich logisch sein. Wenn aber plötzlich kritische Kommentare bezüglich der passwortgeschützten Beiträge von Lesern kommen, die noch nie oder schon sehr lange nicht mehr kommentiert haben, kann ich mich nur wundern. Habt Ihr in diesen schwierigen Zeiten nichts Schöneres für mich, als rumzumeckern?

5. Juni 2014

Was für ein schöner Tagesbeginn! Aber erst noch ein kleiner Rückblick auf gestern. Im Laufe des Tages hat Lili ein ganzel Schälchen von dem Vollfutter verputzt. Den letzten Rest gestern Abend. Ein halbes Döschen von dem Thun-Huhn kam auch noch dazu.

garten

Nachmittags fand sie auf dem Terrassentisch ein einsames Körnchen ihres bisherigen Lieblingsfutters, das sie bis Samstag vier Jahre lang mit großer Begeisterung gefuttert hat. Also, sie fand das Körnchen, schnupperte daran und zerbiss es. Ich holte drei weitere Körnchen, zwei davon verputzte sie. Eines ließ sie liegen.

Gestern Abend stand ich mit meiner Nachbarin im Hof und ratschte ein bisschen. Plötzlich: Miau! Lili stand am Dachrand und schaute nach unten. Auch neu, denn die letzten Tage lag sie vorzugsweise auf dem Terrassenstuhl. Als dann Moritz auf dem Hof auftauchte, war kein Halten mehr, Lili tippelte die Katzenleiter runter und “vergnügte” sich mit ihrem schwarzpelzigen Kollegen, der Jagd auf sie machte und für die Frechheit ein Fauchen kassierte.

Hof

Heute früh beim ersten Aufwachen um sechs Uhr stand sie sofort auf und tippelte zielstrebig zu ihrem Futterplatz. Dort gab ich ihr ein Löffelchen von dem Vollfutter, aber eine andere Marke. Das mochte sie gar nicht. Also machte ich das letzte Döschen Thun-Huhn auf (werde gleich Nachschub besorgen, heute hat der Tierladen wieder auf). Davon nahm sie ein kleines Portiönchen. Danach schliefen wir noch eine Runde. Mittlerweile hatte auch Moritz seine nächtliche Strawanzrunde beendet und auch auf dem Sofa geschlafen.

Ich gab Moritz von dem verschmähten Vollfutter – ihm schmeckte es auch nicht!

Dann gab ich Lili wieder ein bisschen vom Thun-Huhn. Das schnabulierte sie. Dann hockte sie auf ihrem Futterplatz und schaute mich erwartungsvoll an, so nach dem Motto: “Hallo, ich hab noch Hunger!” Ein Verhalten, auf das ich in den vergangenen Tagen vergeblich gehofft habe. Ich warf einen Blick auf den Terrassentisch, das Körnchen von gestern war nicht mehr da. Könnte natürlich auch von Lieschen oder Moritz verzehrt worden sein – aber die belegen den Tisch sehr selten. Also kam ich auf die Idee, Lili drei Körnchen vors Näschen zu legen. Grp, grp, grp – weg waren die Körnchen. Ich fünf weitere geholt. Grp, grp, grp, grp, grp – weg waren die Körnchen. Und sobald die Körnchen weg waren, schnupperte sie auf dem Boden herum – sie suchte also nach weiteren Körnchen!!! Ich gab ihr ungefähr sieben Körnchen. Die waren auch schnell weg. Ich gab ihr weitere Körnchen, auch die verputzte sie im Nu! Insgesamt hat sie bestimmt 25 Körnchen gefressen.

Liebe Freunde, ihr könnt bestimmt verstehen, wie mein Herz hüpfte! Das sind nun keine Nachrichten, die vermelden: Lili ist gesund, nein. Aber es geht meinem Kätzchen gut, und das ist die Hauptsache. Sie hat Appetit und bekommt Futter, das ihrem Näschen schmeckt, und das ist wichtig. Wie gestern schon geschrieben: es ist schrecklich, wenn das Kätzchen Hunger hat, aber dann am vorgestellten Futter schnuppert, es lustlos liegen lässt und hungrig von dannen tippelt.

Die Nacht mit Lili war wieder sehr schön. Vorm Einschlafen lag sie ein Stündchen auf meiner Brust und schnurrte …

Karton

Momentan liegt sie wieder in ihrem aktuellen Lieblingskarton auf meinem Schreibtisch, und ich geh jetzt Katzenfutter kaufen: Thun-Huhn und das Lachsfutter aus dem Biomarkt, von dem sie gestern ein ganzes Schälchen verputzt hat …

P.S.: Da Lili seit ihrer OP vor vier Jahren oft das “große weiße Katzenklo” benutzt, kann ich ja prima ihren Stuhlgang verfolgen. Nun kann ich vermelden: heute hat sie bereits dreimal ihren Gruß in der Wanne hinterlassen. Schöne, gesund aussehende Würstchen. Es gibt also auch Situationen, in denen man sich über Katzenkacke freut … was für mich seit Lilis großer OP vor vier Jahren nichts Neues ist.

11.20 Uhr Eben habe ich aus Versehen ein paar Körnchen ihres langjährigen Lieblingsfutters auf dem Schreibtisch verloren. Kaum hat Lili sie entdeckt, ist sie auch schon hin – und ruckzuck waren sie weg, die Körnchen. Den Nachschlag, den ich gleich geholt habe, hat sie auch innerhalb weniger Sekunden verputzt.

körnchen

15.30 Uhr Lili nascht mit Appetit vom Vollfutter.

16.30 Uhr Lili verputzt Stückchen von frisch gekochtem Hähnchenfleisch.

17.30 Uhr Lili säubert den täglichen Joghurt-Teller.

Quarkwickel

Angeblich wirkt Quark entzündungshemmend. Bislang hat sich an der Größe der Lymphknoten noch nichts verändert. Werde nachher die THP anrufen, mal sehen, was die meint, wie wir weiter vorgehen. Leider weiß ich nicht, wie lange die Lymphknoten bereits geschwollen sind, weil außer dem Husten am vergangenen Freitag sich an Lilis Verhalten nichts verändert hat. Sie frisst mit gutem Appetit und ist auch sonst ganz die alte. Weiterlesen

Leere Dosen können gefährlich sein …

… vor allem, wenn sie nach Futter riechen. Also entsorgen, nicht draußen rumliegen lassen!

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Das Füchschen ist ja allerliebst, hoffentlich hat es seine Familie bald wieder gefunden!

Typisch

So sind sie, unsere Zicken …

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