Kategorie: Kunterbuntes

Privilegierter Leisetreter

Es gibt Menschen, die haben mehrere Toiletten. Solche Menschen gehören zu den Privilegierten. Aber es gibt auch privilegierte Katzen. Zu denen gehört Rosso, denn ihm stehen vier Toiletten zur Verfügung. Eine in der Wohnung (im Badezimmer, wie es sich gehört) und drei im Freien. Die letzteren benutzt er besonders gern. Was ich verstehe, an der frischen Luft lassen sich Hygiene-Aktivitäten besonders komfortabel verrichten und in Blumentopferde buddelt sich deutlich besser als in Katzenstreu …

Maus-Doping

Maus

Man nehme eine Spritze (Hausarzt oder Apotheke), ziehe damit Baldrian-Tinktur auf und dope damit die Spielzeugmaus. Dann gehts auf Beutefang!

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Und dann gehts der Beute an den Kragen.

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Gedopte Maus erfolgreich zur Strecke gebracht!

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Piepmatz gerettet

Ich sitze hier vor dem Computer, als aus dem Wohnzimmer ein klapperndes Geräusch ertönt, dabei ein Vogelpiepsen und gleich danach ein Getrappel. Also, ich rüber gerannt …

Ursache der Geräusche: Eine Meise war ins Wohnzimmer geflogen, an der Scheibe zur Terrasse hin und her geflattert – und Rosso hat sie natürlich sofort erwischt.

Ich auf ihn zu, er samt Meise im Mäulchen unters Sofa. Ich Sofa vorgezogen, kein Kater da! Rosso hatte sich bereits auf leisen Sohlen verdünnisiert. Wo war der Kerl – mit seiner Beute?

Schließlich entdeckte ich ihn im Arbeitszimmer unterm Schreibtisch. Immer noch die Meise im Mäulchen. Es gelang mir, den roten Jäger am Schlafittchen zu packen, und er ließ prompt die Beute fallen. Ich packte ihn und sperrte ihn ins Bad (meine Wohnung hat nämlich fast keine Türen!)

Die Meise flatterte durchs Arbeitszimmer und versteckte sich schließlich unterm Schrank. Mittels eines langen Lineals gelang es mir, sie hervorzuschieben.

Ich öffnete die Terrassentür weit, aber das Vögelchen flatterte nicht in die Freiheit, sondern in die Nische daneben. Von dort flatterte sie wieder in die andere Richtung – und zurück.

Schließlich hockte die kleine Meise in der Nische auf dem Fußboden, und es gelang mir, sie zu greifen. Ich nahm sie behutsam in meine Hände und trug sie zur Terrassentür, wo sie sie Flügel ausbreitete und fröhlich piepsend in die Freiheit flog. Offensichtlich war sie nicht verletzt!

Dann habe ich Rosso wieder freigelassen, und er suchte noch ein Weilchen nach der Beute.
Aber die erfreut sich des Lebens – draußen, irgendwo in den Bäumen.

Gemächliche Annäherung


Allmählich gewöhnt Lieschen sich an den neuen Untermieter, und sie faucht ihn nur noch an, wenn er sich in ihre unmittelbare Nähe wagt. Moritz allerdings hat sich seit fast zwei Wochen nicht mehr blicken lassen. Ich hoffe von Herzen, es geht dem Schwarzbär gut …

Moritz schmollt

Seit drei Tagen hatte ich gestern Moritz nicht gesehen. Also marschierte ich pfeifend durch den Garten – die Hoffnung, dass er reagiert, war allerdings gering.

Doch ab und zu geschehen kleine Wunder, und ich hörte ihn miauen. Das Geräusch kam aus dem Nachbargarten, wo er sich gern und demzufolge oft aufhält. Ich pfiff weiter, er miaute zurück, ließ sich aber nicht blicken. Ich pfiff und pfiff … und nach einigen Minuten bequemte Herr Schwarzbär sich, mir seinen Anblick zu gönnen. Jenseits vom Zaun versteht sich. Dort hockte er und schaute mich vorwurfsvoll an.

Dann sprang er über den Zaun. Aber nicht in unseren Garten, sondern in den anderen Nachbargarten. Dort hockte er sich wieder hin, miaute kläglich und schaute mich erneut vorwurfsvoll an. Dann legte er sich unter einen Strauch und ich holte den Fotoapparat.

Dann kam der Herr Schwarzbär allmählich auf mich zu. Immer noch mit sehr vorwurfsvollem Blick, und ich rechnete nicht damit, dass er in unseren Garten kommt, er machte es aber trotzdem. Gemächlich tippelte er auf mich zu. Natürlich ließ er sich nicht fangen, sondern legte sich auf der Rampe zu unserem Hof erstmal nieder.

Ich redete beruhigend auf ihn ein und streichelte ihn behutsam. Das ließ er sich gefallen – normalerweise rennt er nämlich weg, wenn er meine Hand auf sich zukommen sieht …

Ich schnappte ihn und trug ihn nach oben, schließlich hatte er seit drei Tagen nichts gefuttert, zumindest nicht bei mir. Nein, stimmt nicht, ich habe ihm vorgestern Nacht Futter auf die Terrassenbrüstung gestellt, und der Napf war am nächsten Morgen leer. Hätte allerdings auch Lieschen sein können …

Kaum war Moritz in der Wohnung, kam auch schon Rosso angetippelt.

Da der kleine Rotbär wirklich kess ist und auch Moritz das Futter stibitzt, habe ich den Napf für ihn auf die Terrassenbrüstung gestellt. Und wie man sehen kann, muss ich wirklich aufpassen, dass der kleine rote Racker nicht auf die Brüstung gelangt, denn jeden Tag kann er besser hochspringen … Und plötzlich tauchte auch Lieschen auf.

Die beiden großen haben dann auf der Brüstung in Ruhe futtern können und sind nach der Mahlzeit sofort wieder in Richtung Garten verschwunden …

Spamfilter!

Der neue Spamfilter ist auch nicht das Gelbe vom Ei, er frisst seit neuestem Kommentare von längst bekannten Lesern. Ich werde immer wieder mal nachschauen, was dort gelandet ist. Also, wenn Eurer Kommentar nicht gleich erscheint, liegt es am Spamfilter … 🙁

Rosso erkundet das Wohnzimmer

Vorgestern war das Schlafzimmer dran, gestern Abend das Wohnzimmer. Er krabbelte aus dem Körbchen, tippelte erst eine Weile auf dem Sofa herum und sprang dann auf den Fußboden. Dort rannte er hin und her, untersuchte alles aufmerksam und verzog sich nach der Inspektion wieder in sein Körbchen. Dort spielte er noch eine Weile, wurde dann aber sehr müde und schlief den Schlaf der Gerechten.

Lieschen und Moritz wissen, dass Rossolino irgendwo steckt, kommen aber regelmäßig zum Futterfassen, machen sich danach aber wieder aus dem Staub. Aber dass sie überhaupt nach Hause kommen, ist ein gutes Zeichen. Moritz saß gestern auf der Treppe und schaute aufmerksam auf den Katzenkorb auf dem Sofa – aus dem verdächtige Piepsgeräusche zu vernehmen waren …

21. Mai 2014 – 2015

Heute vor einem Jahr habe ich die tödliche Nachricht bekommen: Lili hat Lymphdrüsenkrebs. Dass sie noch lebt, ist ein Wunder.

Es geht ihr sehr schlecht momentan. Wir verabschieden uns. Dieses Mal wohl für immer.

Mein Bett ist seit gestern wieder im Arbeitszimmer. Sie schläft auf dem Kissen neben meiner Campingmatratze.

Ihr kleiner Schnurr-Motor läuft noch, wenn ich sie streichle …

Geschichte der Katzenfotos

In Berlin gibt es ein kleines Reinigungsunternehmen, das einen ganz außergewöhnlichen Internetauftritt hat. “Book a tiger”heißt es und stellt sich, seine Mitarbeiter und seine Dienstleistungen außergewöhnlich authentisch dar. Unter anderem gibt es wunderbare Putztipps.
Aber es gibt auch noch ein Blog und auf dem wird u. a. über die Geschichte der Katzenfotos berichtet. Hier geht es zu Teil 1 und hier zu Teil 2

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Katze des Monats Nr. 2

Jeanie, kurz vorm Knock-out der Badematte.
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Foto: Tanja Pitsch

Um die Katze des Monats wählen zu können, werde ich das so machen: die eingehenden Fotos sammeln und dann Anfang des nächsten Monats eine Abstimmung veranstalten. Und weil jetzt schon Mitte März ist, schlage ich vor, dass wir noch den Monat April “einsammeln – für die erste Nominierung.

Katze des Monats

Mikesch hat mich auf die Idee gebracht: Und deshalb gibt es (testweise – man weiß ja nie, ob Interesse besteht), die Katze des Monats.
Das funktioniert so: Ihr schickt mir Eure Lieblingsfotos und ich stelle sie zur Wahl.
Bitte unbedingt darauf achten, dass die Fotos eine gewisse Qualität haben. Die hübsche Katze oder die ulkige Situation allein reichen nicht.
Also, fangen wir mal an. Und ich schlage hier vor: Den zauberhaften Mikesch mit den Vampirzähnen.

mikesch

Wenn weitere Fotos reinkommen, werde ich daraus eine Galerie mit Abstimmung machen. Was dann am Ende passiert – darüber muss ich noch nachdenken.

Worte statt Bildern

Ich sitze in meinem Arbeitszimmer vor meinem Computer und arbeite.

Links neben meiner Tastatur hat Lili es sich bequem gemacht.

Ich höre ihr leises Schnurren.

Sie ringelt sich ein. Legt die Pfötchen auf die Brust. Hin und wieder zuckt ihr Schwanz.

Ich streichle ihr weiches Fell, und ein Wohlgefühl geht durch mich hindurch. Durch Lili wohl auch, denn sie spreizt ihre Vorderpfoten. Diese Vorderpfoten mit den wunderschönen, perlmuttartigen Krallen. Spitz und sauber! Kein Dreck darunter, wie bei Moritz und Lieschen.

Lili schnurrt. Ihre Augen sind leicht geöffnet, wachsam. Grrr … rrrrr … plr … rrr …

Das rechte Öhrchen steht aufrecht.

Ihr Schwanz hängt über der Schreibtischkante.

Ihr Mäulchen liegt direkt über einem USB-Stick.

Ihre rechte Vorderpfote ist rechtwinklig eingeknickt. Die Hinterpfote entsprechend dagegen. Vorderpfote korrespondiert mit Hinterpfote. Sieben Zentimeter Platz dazwischen.

Lili ist entspannt. Noch sind ihre Augen offen … aber sie schließen sich zusehends.

Jetzt sind ihre Augen nur noch ein Schlitz. Die Schnurrhaare liegen auf dem Schreibtisch.

Sie schnurrt.

Ich kann nicht anders, als lächeln, und streichle mit meiner linken Hand sanft über ihr Fell.

Ich stecke meine Nase in ihr weiches, wohlriechendes Fell.

Ich liebe diesen Geruch. Und die Haare, die meine Nase kitzeln.

Lili schnurrt. Immer leiser. Gleich schläft sie.

Vertrauen!

Glücksmoment!

Schreck in der Morgenstunde

Vorgestern früh, so gegen halbsechs, klapperte die Katzenklappe, Lili war auf dem Weg zu einem kleinen Morgenspaziergang. Nach ungefähr 10 Minuten kam sie wieder zurück, hopste zu mir aufs Bett und legte sich neben mich. Dort schlief sie aber nicht, sondern war auffallend unruhig und wechselte unentwegt ihre Position. Rollte sich auf die eine Seite, dann wieder auf die andere. Drehte sich um die eigene Achse und machte das ungefähr zehn Minuten lang. Dann sprang sie wieder vom Bett und lief nach unten. Dann hörte ich sie plötzlich miauen. Zornig miauen! Ich lief nach unten – dort lag sie auf dem Fußboden und rollte in gekrümmter Haltung wieder von einer Seite auf die andere. Dabei knurrte sie laut – ein Knurren, das ich von ihr nur kenne, wenn ihr ihr etwas total gegen den Strich geht. Weiterlesen

Post von Christiane

Weil ich Probleme mit dem Rücken habe, kann ich meiner Fernseh-Lieblingsbeschäftigung, dem Stricken, nicht nachgehen. Die liebe Christiane hat deshalb angeboten, mir aus meiner Baumwolle was zu stricken …

Vielen herzlichen Dank, liebe Christiane! Den Schal hab ich heute schon spazieren geführt …