Kategorie: Kunterbuntes

Mundraub

joghurtbecher

Dieser Joghurtbecher stand ursprünglich aufrecht – und war voll (aber offen). Wer von den Dreien der Mundräuber war, lässt sich leider nicht herausfinden. Jeder tut total unschuldig oder verweigert die Aussage.

Der Schwarzbär weiß, wo’s warm ist

Jetzt, wo die Temperaturen massiv gesunken sind, erinnert sich der Schwarzbepelzte wieder daran, wo es warm und gemütlich ist: im umfunktionierten Wollkorb und auf dem Sofa. Und nachdem Rosso ihn eine Weile genervt hat, war Ruhe. Ich liebe es, wenn die beiden so Rücken an Rücken liegen … ein Bild fürs Gemüt!

Das Filmchen mit der Maus

Habe ich gestern entdeckt. Vor ein paar Jahren gemacht, und wie man sehen kann, ist meine geliebte Lili auf einem Foto …

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Rosso und der Frosch

Seit Rosso vor vier Wochen eine Nacht aushäusig war, bin ich vorsichtig bzw. aufmerksam geworden. Deshalb habe ich mitten in der Nacht mal geschaut, wo der Kerl steckt, denn auf seinem Schlafplatz lag er nicht.

Ich suchte alles ab. Kein Kater da! Ach du Schreck, der wird doch wohl nicht wieder irgendwie nach unten gelangt sein …

Plötzlich hörte ich ein schnelles Tappen und gleichzeitig ein Quietschen. So, als drücke man einer Quietsche-Ente auf den Bauch. Ich dem Geräusch hinterher – in den hinteren Teil meines Arbeitszimmers. Dort hockte Rosso – und daneben hockte eine Kröte. Wie dieses Tierchen erst nach oben aufs Dach und von dort in mein Arbeitszimmer gelangt ist, ist mir ein Rätsel. Ich weiß zwar, dass Kröten große Soprünge machen können, aber von unten im Garten aufs Dach??? Und die Tür meines Arbeitszimmers war auch zu. Sehr merkwürdig!

Vielleicht hat Moritz sie gebracht … das wäre eine mögliche Antwort. Und Rosso hat sie dann gepackt und ins Arbeitszimmer getragen.

Wie dem auch sei, ich holte ein kleines Tuch, legte es über die Kröte, fing sie und trug sie nach unten. Währenddessen quakte sie leise vor sich hin. Im Garten habe ich sie dann freigelassen und hoffe, sie fand den Heimweg …

P. S.: Wenn Kröten Angst haben, quaken sie nicht, sondern quietschen, und zwar ziemlich hoch und laut.

Der unfreiwillige (?) Katzenausflug

Wie es ist, wenn ein roter Kater einen Ausflug macht.

Es ist nun über drei Wochen her. Ich saß am späten Abend auf dem Sofa, als Rosso durch die offene Terrassentür verschwand – Ausflug aufs Dach! Als er sich eine geschlagene Stunde nicht blicken ließ, stand ich auf und schaute aufs Dach. Kein Rosso zu sehen. Ich nahm die Taschenlampe und ging nach unten, um auf die andere Dachseite zu schauen. Der Schein der Lampe leuchtete die gesamte Dachhälfte ab – kein Rosso zu entdecken!

Ich wieder nach oben. Ich piff, schüttelte die Dose mit seinem Katzenfutter. Nichts! Ich untersuchte Zimmer für Zimmer. Nichts. Ich schaute unters Bett und in alle Ecken. Kein Rosso zu sehen! Da stimmte was nicht. Ich pfiff nochmals, schaute nochmal aufs Dach. Rosso ließ sich nicht blicken! Ich hatte ja immer schon befürchtet, dass er eines Tages am Beginn der Katzenleiter nicht nur hockenbleiben, sondern sie auch benutzen würde.

Also, Rosso war weg! So gegen Mitternacht ging ich nach unten und pfiff nach ihm. Keine Reaktion. Dafür kam nach einer Weile meine Nachbarin, die selbst eine Katze hat, und wollte wissen, nach wem ich suche. Denn sie kennt meinen Pfiff natürlich. Gemeinsam gingen wir die kleine Straße auf und ab, und ich pfiff. Keine Reaktion! Plötzlich sagte meine Nachbarin, sie hätte Rosso auf der Treppe gesehen. Ich vermutete, sie hätte Moritz gesehen, denn Lieschen und Moritz waren mittlerweile natürlich aufgetaucht – bei meinem vielen Pfeifen. Doch meine Nachbarin war der festen Meinung, sie habe Rosso gesehen.

Und nach einer halben Stunde sah ich ihn dann auch. Munter tippelte er die Straße auf und ab, und als Moritz auf ihn zukam, rannten beide hintereinander her. Ich versuchte natürlich, Rosso einzufangen, aber der Racker war viel zu schnell und schlug einen Haken nach dem anderen. Schließlich verschwand er durch den Jägerzaun im Nachbargarten und ward nicht mehr gesehen.

Um eins endlich ging ich schlafen und hoffte, der Ausreißer würde nach seinem Ausflug die Katzenleiter nehmen und nach Hause kommen.

Am nächsten Morgen lag zwar Lieschen in meinem Bett, von Rosso aber keine Spur! Ich ging nach unten und pfiff. Nichts! So ging es den ganzen Tag: immer wieder lief ich ums Haus rum und pfiff. Keine Reaktion. Ich lief das ganze Karree ab, pfiff, nichts! Ich machte Aushänge mit Foto von Rosso und meiner Adresse und Telefonnummer, und meine Nachbarin half mir, sie überall im Dorf zu verteilen.

Zwischendurch lief ich immer wieder ums Haus, weil ich vermutete, dass der kleine superängstliche und sehr menschenscheue Kater irgendwo unter einem Busch hockte und sich nicht hervortraute. Ich pfiff und pfiff – keine Reaktion! Ich fühlte mich beschissen und hatte sehr große Angst um meinen kleinen, roten Racker.

Abends um elf uhr ging ich wieder runter. Mittlerweile war es stockdunkel, und die kleine Straße war nur von Straßenlaternen beleuchtet. Ich pfiff, und sofort standen Moritz und Lieschen auf der Matte. Von Rosso immer noch keine Spur. Doch plötzlich hörte ich ein leises Miauen! Dieser Ton war mir bestens bekannt, denn Rosso hat – wie die meisten Katzen – eine ganz individuelle Stimme. Ich pfiff wieder, wieder hörte ich das Miauen – und dann kam doch tatsächlich Rosso angetippelt. Aus dem westlichen Nachbargarten. Er legte sich auf den Rücken, hielt mir sein Bäuchlein hin – und ließ sich einfangen!!!

Ich trug den Racker nach oben, wo er – sichtlich erleichtert – mitten im Wohnzimmer auf dem Fußboden Platz nahm.

Nun war es spannend. Würde er wieder zur Katzenleiter tippeln und runtergehen? Ich war gespannt wie ein Regenschirm. Nein, er ging nicht zur Katzenleiter!

Als ich dann schlafen ging, überlegte ich, ob ich Terrassentür und Katzenklappe verschließen sollte. Ich war schon versucht, das zu machen, als ich dachte, dass das keinen Sinn hätte. Wenn er runter wollte, würde er das früher oder später machen. Da würde es auch nichts nützen, ihn für ein paar Stunden einzusperren. Also ließ ich die Tür offen.

Mitten in der Nacht wachte ich auf, und mein erster Blick galt natürlich dem Platz, wo Rosso normalerweise liegt. Und: Er lag da. Eingeringelt wie immer, wenn er schläft.

Am nächsten Tag kamen dann Moritz und Lieschen. Sie futterten – und tippelten dann übers Dach in Richtung Katzenleiter. Jetzt wurde es spannend! Was würde Rosso machen? Würde er ihnen hinterher laufen? Nein, er hockte unter der Birke und schaute ihnen zwar hinterher, machte aber keine Anstalten, ihnen nach und die Katzenleiter runterzulaufen.

Das Ganze ist nun über drei Wochen her und Rosso hat nicht ein einziges Mal auch nur ansatzweise versucht, die Katzenleiter runterzugehen. Er rennt Moritz und Lieschen zwar ab und zu hinterher, bleibt aber auf halbem Weg stehen und kommt wieder zurück – zu seinem Lieblingsplatz unter der Birke. Von dort kann er die beiden beobachten – wie sie die Auffahrt entlang tippeln und im Nachbargarten verschwinden.

katzenausflug

Wie der Racker seinerzeit vom Dach runtergekommen ist? Über die Katzenleiter bestimmt nicht! Möglicherweise ist er auf der Nachbarterrasse rumgetippelt, dann in der Nachbarwohnung gelandet, und der Nachbar hat ihn kurzerhand vor die Tür gesetzt. Aber das sind nur Vermutungen! Möglicherweise ist er auch vom Dach gefallen. Aber auch das ist nur eine Vermutung. Nur eines steht fest: Rosso war unten! Und zwar genau 25 Stunden lang …

Jetzt ist er wieder oben, und ich hoffe, das bleibt auch so. Denn neulich war ein Freund zu Besuch, und mein roter Racker hockte fünf Stunden lang wieder unterm Bett. Er hat so große Angst vor Menschen und Geräuschen, dass ein Ausflug für ihn gefährlich wäre, weil er sich in seiner Angst irgendwo verkriecht. In der Wohnung ist er geborgen! Er kann auf Terrasse und Balkon rumrennen, rumschnuppern, Gras fressen, mit Pflanzenblättern spielen, sich an der Birke die Krallen wetzen. Ab und zu bringt Moritz auch eine Maus – für ihn? Mit der spielt Rosso dann eine Weile, so lange, bis ich sie ihm weg nehme und in den Garten bringe – falls sie nicht vorher am Herzinfarkt gestorben ist.

Er hat ein gutes und behütetes Leben in der Wohnung. Wir schmusen und spielen viel miteinander, und ich hoffe, dass er nie wieder den Weg nach unten findet. Freiwillig oder unfreiwillig …

P.S.: Nach über fünf Wochen. Er ist immer noch nicht die Katzenleiter runter – und ich würde zu gern wissen, wie er Ende Juli nach unten gelangt ist. Ich habe ja so meinen Verdacht …

Moritz im Anmarsch


Fünf Tage hat er sich nicht blicken lassen, der schwarze Kater. Grund: schönes Wetter. Dann stand er plötzlich wieder auf der Matte. Jetzt regnets und Moritz liegt auf seinem Lieblingsplatz: unterm Bett. Ab und zu tippelt Rosso zu ihm, geht ihm ein bisschen auf die Nerven – weil er mit seinem Kollegen raufen möchte. Moritz lässt sich das gefallen, und nach fünf Minuten ist wieder Ruhe.

Morgengabe

mausMeine nachtaktiven Jäger legen mir manchmal eine Morgengabe neben meine Hausschuhe. Als morgendliche Begrüßung sozusagen: “Guten Morgen, liebe Renate! Schau mal, was ich hier für ein hübsches Geschenk für dich habe. Ich gestehe, dass ich es normalerweise selbst verputzt hätte, aber vielleicht schmeckt dir die Spitzmaus besser als mir …”

Der rote Raufbold

Er ist zwar ein kleines bisschen ruhiger geworden, der rote Racker, aber Lieschen geht er trotzdem noch oft genug auf die Nerven. Er springt auf sie drauf und beißt sie ins Genick oder in den Hals. katzen

Und das kann Lieschen ÜBERHAUPT nicht leiden!

Futterneid!

Auch wenn in Rossos eigenem Napf das gleiche Futter drin ist – das Futter in Moritz’ Napf schmeckt einfach besser und zwar grundsätzlich!

Dem souveränen Moritz ist das wurscht, dann stillt er seinen Hunger halt im dem anderen Napf …

Tierarztbesuche

Es gibt Phasen ohne Tierarztbesuche. Aber dann gibt es welche, in denen alles zusammenkommt. Anfang Februar: Lieschen mussten 7 Zähne gezogen werden. Ich wusste schon seit längerem, dass sie Zahnfleischprobleme hatte, die die THP hat auch gut daran verdient, genutzt hat es trotzdem nichts.

Im vergangenen September roch sie wieder auffallend aus dem Mäulchen. Ich zur Tierärztin (nicht zur THP, denn die kostet viel Geld – und oft nur für “gute Zuversicht”). Lieschen bekam Cortison, aber die TÄ meinte, es sei vermutlich vernünftiger, Zähne zu ziehen. Diese Prognose sollte sich bewahrheiten, denn trotz zweimaliger Cortison-Gabe blieb Lieschens Zahnfleischentzündig hartnäckig. Also suchte ich Anfang Februar eine Zahnspezialistin auf. Die schaute sich Lieschens Gebiss an und meinte, dass es aufgrund des langanhaltenden und unveränderten Verlaufs wohl besser sei, Zähne zu ziehen. Die Entzündung war massiv – trotz Cortison. Grund: das Zahnfleisch wuchs die Zähne hinauf, und dazwischen bildeten sich Taschen, in denen Essensreste zu ständigen Entzündungen führten. (Meine laienhafte Erklärung).

Also wurde Lieschens Gebiss einen Tag später geröntgt und dann sieben (!) Zähne gezogen. Kostenpunkt: 550 Euro.

Zur selben Zeit humpelte Moritz. Ursache: ein Loch in seinem Bein. Loch Ein Biss vermutlich. Moritz bekam Antibiotikum und ich behandelte seine Wunde zwei Wochen – täglich. Bis sie endlich sichtbar begann, zuzuwachsen. Insgesamt hat es geschlagene vier Wochen gedauert, bis sie geheilt war.

Dann war ein paar Wochen Ruhe.

Am Wochenende habe ich für Rosso Katzengras gekauft. Er hat mit Wonne daran herum geknabbert und auch sofort gekotzt. katzengras
Ein paar Stunden hat er wieder daran rumgeknabbert, danach aber nicht gekotzt, sondern nur rumgewürgt. Rausgekommen ist nichts. Immer wieder würgte er – ohne Ergebnis. Nachts lag er apathisch auf seinem Schlafplatz und am nächsten Morgen lag er noch genauso apathisch dort. Und er hat zum ersten Mal Lieschen und Moritz nicht “aufgemischt”, sondern lag einfach nur auf seinem Platz. Futter interessierte ihn auch nicht. Ab und zu würgte er wieder. Und: es war Ostersonntag! Ich in der Tierklinik angerufen, und dann Rosso in den Korb gesteckt. Ja, sagte die Tierärztin, mit seinem Hals sei was nicht in Ordnung, sie stellte das beim Abtasten an seiner Reaktion fest. Zu sehen war nichts! Möglicherweise steckte ein Stückchen Gras in seinem Rachen. Vielleicht würde es von allein weiterwandern. Also erstmal abwarten, denn sonst müsste er in Narkose untersucht und ein eventuelles Grasstückchen entfernt werden.

Ein Tag später war Rosso wieder in Ordnung. Das heißt, das Grasstückchen hatte sich wohl verdünnisiert, denn er ging Lieschen und Moritz wieder auf die Nerven. Er würgte auch nicht mehr und sein Appetit war auch wieder da.

Heute Mittag. Lieschen hat sich seit gestern Nachmittag nicht blicken lassen. Ich ging in den Garten, da kam sie. Und sie humpelte. Ich hob sie hoch … die linke Hinterpfote war geschwollen und blutverkrustet. Also: Tierarzt. Gott sei Dank bekam ich gleich einen Termin, und ein Biss wurde diagnostiziert. Ein Biss, der sich bereits entzündet hatte, also vereitert war. Außerdem war an ihrem Schwanz eine ungefähr sechs Zentimeter lange, blutige Verkrustung. Lieschen hat offensichtlich einen Kampf hinter sich. Das war die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist die, dass es mir überhaupt aufgefallen ist. Denn das Humpeln war sehr “dezent”. Ich kenne meine Pappenheimer aber gut und stelle winzige Veränderungen schnell fest.

lieschen

Nun hat sie ein Langzeit-Antibiotikum intus und ich hoffe, dass es meiner hübschen und stets schlecht gelaunten Katze bald wieder besser geht …

Rosso – auch Rocco genannt

Weil hier am Ammersee der Frühling einzieht, habe ich vorhin auf meiner Terrasse rumgewurschtelt. Alte Blätter entfernt und Blümchen gepflanzt. Unter anderem habe ich mit einem Stöckchen Erde unter einem großen Pflanzkübel hervorgeholt. (Dreimal darf geraten werden, wie die dort hingekommen ist …).

Ich also mit dem Stöckcken die Erde rausgebuddelt, als ich plötzlich einen heftigen Schmerz in meinem Knöchel verspürte. Die Ursache: Rosso. Er hat das gemacht, was katz mit Beißzähnen so macht: zubeißen. Er hat das Stöckchen wohl als Feind ocder Beute angesehen und dabei was verwechselt. Nämlich das Stöckchen mit meinem Knöchel. Nun sind in meinem Knöchel vier kleine Löcher und nachher wird meine Nachbarin, die erfreulicherweise Ärztin ist, mir eine Tetanusspritze verpassen. Katzenbisse können nämlich sehr gefährlich enden. Ich wurde bereits zweimal gebissen, einmal vom Nachbarkater und einmal von Lieschen. Ergebnis: beide Male ein Arm wie eine Leberwurst …

Meine Gladiatoren

Wenn Rosso ihm auf die Nerven geht, und das passiert jeden Morgen, flüchtet Moritz auf das Schaf. Denn dort kann der rote Racker ihn nicht von oben angreifen. Doch meistens geht es so aus, dass zum Schluss das Schaf umfällt. Weil Rosso Rocco so lange daran herum rüttelt, bis er es geschafft hat, dass er dem schwarzen Kollegen wieder auf den Pelz rücken kann. Diese (lautstarke) Gladiatorenspiele finden jeden (!) Morgen statt – dann nämlich, wenn Herr Rosso wach wird. Und er wird sehr früh wach. Dann nervt er wechselweise Lieschen und Rosso … solange, bis Lieschen entnervt Reißaus nimmt, und ich den Racker dann am Schlaffitchen packe und ins Bad sperre. Dort liegt schon seit vielen Wochen ein Kissen, auf dem er es sich dann bequem machen kann – der agile Jungspund. Ich nenne ihn auch “die rote Nervensäge”.

Rosso und die Katzenleiter

Nachdem Rosso das Dach erobert hat, habe ich für einige Wochen die Katzenleiter entfernt und Lieschen und Moritz mussten durch die Tür raus- und reingelassen werden. Das war mir irgendwann zu lästig – abgesehen davon, dass es meinen beiden überhaupt nicht gefallen hat, was ich verstehe, nach jahrelanger Freiheit und Flexibilität.

Also hab ich die Katzenleiter wieder angebracht – und war SEHR gespannt. Rosso beobachtete Moritz und Lieschen sehr aufmerksam, wie sie übers Dach tippelten und auf der Katzenleiter nach unten verschwanden. “Er rennt ihnen sofort hinterher”, dachte ich. Falsch gedacht! Er schaute zwar interessiert, blieb aber auf dem Dach hocken.
Katzenleiter

Das geht nun schon seit Wochen so, und ich frage mich, wann er das erste Mal nach unten in den Garten geht. Wenn er es vorzieht, auf dem Dach zu bleiben, bin ich allerdings auch nicht traurig … die Gefahren draußen/unten sind nicht gering!

Rosso – der Tütenknacker

Mein roter Racker öffnet alle Tüten. ALLE! Neulich habe ich meine Einkäufe ausgepackt und auf die Anrichte in der Küche gelegt, darunter eine Tüte mit Mais-Chips. Kaum setzte ich meinen Fuß nach draußen, hörte ich ein Rascheln, danach ein leises Plumpsen und dann flüchtete Rosso mit der Tüte im Mäulchen unters Sofa.

Diebesgut

Bei dieser Gelegenheit habe ich dann auch die untere Hälfte des Weinglases entdeckt, das er neulich vom Couchtisch gefegt hat – mit Inhalt natürlich. Gott sei Dank war es kein Rotwein …

Taliban-Katze

Mein Computerfreak ist nicht nur Computerfreak, sondern auch Waffenhändler. Ja, tatsächlich! Allerdings ist sein Waffenhandel völlig legal, und er selbst ist ein friedliebender Mensch. Ich kann das beurteilen, schließlich kenne ich ihn seit 25 Jahren. Und in all dieser Zeit hatte ich nicht die kleinste Auseinandersetzung mit ihm …

Jürgen, so heißt mein Computerfreak, hat auch Katzen. Er nennt sie “Talibans”, weil sie seinen Haushalt ordentlich auf Vordermann bringen. Zumindest haben sie das gemacht, als sie noch klein waren, die pelzigen Talibans. Mittlerweile hat das Remmidemmi nachgelassen.

Gestern wollte Jürgen für seinen Waffenshop was fotografieren und hat dafür einen wunderbaren Hintergrund aufgebaut. Die Waffe kann man auf diesem Foto sehen. Ein wirklich gefährliches Geschoss …taliban

Die komplette Katzenbande beim Tierarzt

Es fiel mir am Mundgeruch auf. Wenn Lieschen auf der Couch neben mir lag und das Mäulchen öffnete, beim Putzen zum Beispiel, schwebte mir ein unangenehmer Geruch entgegen. Und das aus über einem halben Meter Entfernung! Nach relativ misslungenen Versuchen, ihr ins Mäulchen zu schauen, vereinbarte ich einen Termin bei der Tierheilpraktikerin. Die untersuchte Lieschen, stellte eine Zahnfleischentzündung fest, gab mir Globuli mit, und ich wartete ab. Untersuchung + Globuli: rund 60 Euro.

Als sich nichts besserte, vereinbarte ich einen Termin bei der “normalen” Tierärztin. Die Diagnose war dieselbe: Zahnfleischentzündung. Die scheint bei Katzen oft vorzukommen. Grund: Autoimmunerkrankung. Kosten: rund 30 Euro inklusive Medikamenten. (Kleine Zwischenbemerkung: Alles, was ich diesbezüglich schreibe, ist so wiedergegeben, wie ich es als Laie verstanden habe!) Außerdem sagte die Tieräzrtin, dass einer der hinteren Backenzähne vermutlich schadhaft sei, es sei anzuraten, ihn zu ziehen. Da sie selbst keine Zähne zieht, suchte ich einen Tierarzt auf, der das übernahm. Kostenpunkt: rund 300 Euro. Inklusive Blutuntersuchung, Röntgen, Narkose etc.

Nachuntersuchung bei der Tierärztin drei Wochen später + Medikamente: rund EUR 45,00

Erneuter Besuch bei der THP inklusive Globuli: rund EUR 70,00

Es besserte sich aber wenig bis nichts. Nun hieß es: Cortison. Im September 2015 bekam Lieschen eine Langzeitgabe gespritzt, und ich hatte den Eindruck, dass das Cortison Wirkung zeigte. Wobei ich sagen muss, dass es mir erstens kaum gelang, Lieschens Mäulchen so weit zu öffnen, dass ich das Zahnfleisch tatsächlich begutachten konnte, und zweitens zu wenig Ahnung davon habe, ob und in welchem Entzündungsstadium sich das Zahnfleisch einer Katze befindet. Kostenpunkt: rund 30 Euro inklusive Cortisonspritze.

Und nun wieder abwarten.

Besuch bei der Tierärztin 6 Wochen später. Zahnfleisch nach wie vor entzündet (Tierärztin: “Es gibt durchaus schlimmere Entzündungen.”) Cortison-Tabletten verordnet. Versuch: ein paar Tage lang eine Tablette täglich, dann langsam ausschleichen. Kostenpunkt: rund 60 Euro.

Mitte letzter Woche hatte ich den Eindruck, dass Lieschen wieder Probleme mit dem Zahnfleisch hat und habe ich wieder mit Cortison-Tabletten begonnen. Drei Tage lang eine, dann wieder ausschleichen. Das war der Plan. Lieschen fraß übrigens die ganze Zeit mit gutem Appetit. Nur fiel mir immer wieder auf, dass sie sich nach der Mahlzeit öfter mit der Pfote seitlich das Mäulchen rieb …

Am Wochenende gelang es mir tatsächlich, Lieschens Mäulchen so weit aufzumachen, dass ich das Zahnfleisch im Kieferwinkel anschauen konnte. Es war dunkelrot. Also wirkte das Cortison nicht! Die Tierärztin hatte mich auch darauf aufmerksam gemacht, dass Cortison auf längere Zeit keine Lösung sei. Entfernung der Backenzähne seien vermutlich die bessere Variante. Sie empfahl mir eine Kollegin, die u. a. auf Zahnprobleme spezialisiert sei. Dort rief ich am Montag Vormittag an und bekam für nachmittags einen Termin.

Da ich bei Rosso einen roten Saum am Zahnfleischrand entdeckt hatte, nahm ich den auch mit. Wenn ich schon eine Zahn-Spezialistin aufsuchte, könnte die ja auch gleich einen fachmännischen Blick auf Rossos Gebiss werfen. – Ich borgte mir bei meiner Nachbarin deren Katzenkorb.

Gegen Mittag kam Moritz heim. Futterte und machte sich wieder auf den Weg nach draußen. Aber: er sprang nicht wie sonst leichtfüßig auf die Terrassenbrüstung, sondern blieb unschlüssig unten stehen, schaute nach oben, tippelte ein paar Schritte hin und her, schaute wieder unschlüssig nach oben, und ich dachte mir: Da stimmt was nicht!

Schließlich hüpfte er auf einen Blumenkübel und von dort auf die Brüstung. Dann machte er sich auf den Weg zur Katzenleiter, und ich schaute ihm hinterher. Er humpelte! Außerdem zog er das linke Hinterbein hinter sich her. Oweia!

Ich raste nach unten, um ihm bei der Katzenleiter in Empfang zu nehmen. Hoffentlich würde er nicht vorher runterspringen und davon düsen. Ich kenne meine Pappenheimer!

Er stand noch oben an der Dachrinne, wo die Katzenleiter befestigt war. Unschlüssig schaute er nach unten. Normalerweise wäre er längst weg gewesen, aber sein Beinproblem hielt ihn davon ab, zügig die Leiter runter zu tippeln. Er humpelte von Leiste zu Leiste, und es gelang mir doch tatsächlich, meinen schwarzen Racker von der Katzenleiter zu ziehen. Uff!

Ich trug ihn in die Wohnung und untersuchte seinen Hinterlauf. Verkrustungen im Fell hinterm “Knie”. Also eine Verletzung. Mehr konnte ich nicht entdecken, und ich klingelte bei meiner Nachbarin, denn die hat erfreulicherweise zwei Katzenkörbe.

Nun waren alle drei Katzen in der Wohnung. Rosso fand das prima. Moritz weniger und Lieschen gar nicht. Katzenkonzert hoch drei!

In meiner Not sperrte ich alle drei ins Bad, wo ein großes Kissen liegt. Außerdem legte ich ein dickes Handtuch in die Badewanne. Katzenklo steht auch im Badezimmer (für Rosso, der noch nicht raus darf).

Nach wenigen Minuten herrschte Ruhe im Badezimmer.

Um halbvier dann packte ich meine pelzigen Untermieter in die Körbe und ab gings – zur Tierärztin nach Kaufering.

katzenkorb

Fortsetzung folgt.

Katzenfuttertest: Wildes Land “Winter Menue”

katzenfutterVor kurzem bekam ich eine Anfrage von “Wildes Land”, ob ich ihre neue Futtersorte “Wintermenü” nicht mal meinen Katzen servieren und darüber schreiben wolle. Da ich zur Zeit dabei bin, mein Katzenfutter auf hochwertiges Qualitätsfutter umzustellen, kam die Mail zum genau richtigen Zeitpunkt.

Ich schaute mir zuerst die Webseite von “Wildes Land-Katzenfutter” an. Was ich dort fand, gefiel mir, und ich bestellte ein Testpaket. Das kam wenige Tage später, und mein roter Racker war beim Auspacken natürlich aktiv dabei. Als erstes hat er eine der Snacktüten rausgezogen und daran rum geknabbert. Ich hab sie dann aufgeschnitten und ihm den Entenbrust-Snack serviert.

entenbrust

Der Snack (getrocknete Entenbrust pur) hat ihm gemundet. Der hat ihm sogar SEHR gemundet, er wollte gar nicht aufhören, und als ich ihm gesagt habe, dass Lieschen und Moritz schließlich auch probieren müssten, meinte er, das interessiere ihn nicht. Jeder Kater sei sich selbst der nächste …

Dann habe ich eine Dose aufgemacht und erst mal selbst daran geschnuppert. Der Inhalt roch hervorragend! Rosso teilte meine Meinung, und Lieschen und Moritz, die kurze Zeit später vom Strawanzen heim kamen, waren vom “Wintermenue”, bestehend aus Gans, Pute und Ente äußerst angetan. In Nullkommanix waren die Näpfe leer.

Auch am Hühnersnack (Huhn mit Reis) fanden meine pelzigen Untermieter großen Gefallen.

huhn

Das Wintermenue entspricht allen Anforderungen an qualitativ hochwertiges Katzenfutter: Hoher Fleischanteil und keine minderwertigen “tierischen Nebenerzeugnisse”, wie in den meisten Katzenfuttersorten. Speziell im Supermarkt-Futter.

Im “Wintermenue” stecken also:
– 27 % Pute (Herz, Fleisch,Leber, Hälse)
– 21 % Gans (Leber, Hälse)
– 20 % Ente (Leber, Hälse)

Außerdem ist es gluten- und getreidefrei, die Rohstoffe zu 100 % aus Lebensmittelproduktion, es enthält keine Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe. Keine Tierversuche!

Und weil das Futter lecker riecht, habe ich heute einen Selbstversuch unternommen. Ja, wirklich! Ich habe meinen Finger in das Futter gesteckt und gekostet. Und ich kann sagen: es schmeckt ausgesprochen gut. Wie eine hervorragende Leberpastete – nur nicht gesalzen, was ich positiv finde. Katzen brauchen kein Salz!

Man könnte dieses Futter jederzeit einem Menschen, den man nicht besonders gut leiden kann, als “Amuse-Gueule” servieren – auf eine Scheibe Baguette gestrichen zum Beispiel. Er würde unter Garantie nicht merken, dass er Katzenfutter verspeist.

Der einzige Nachteil dieses Futters: es ist relativ teuer. Eine 200-Gramm-Dose kostet rund 2,00 Euro. Als Alleinfutter werden meine drei es also nicht bekommen. Aber jeden Tag ein Döschen – aufgeteilt auf alle drei – sind in meinem Budget drin.

Mehr Informationen zu dem leckeren und hochwertigen Katzenfutter gibt es bei “Wildes Land” direkt. Dort kann man es auch bestellen. Momentan gibt es bei 6 Dosen vom “Wintermenue” 1 Dose gratis.

Gute Nachrichten

Seit Rosso eingezogen ist, schmollen Moritz und Lieschen. Moritz hat sich sogar zwei volle Monate lang nicht sehen lassen. Ich dachte schon, er hätte sich ein neues Zuhause gesucht. Erst vor ein paar Wochen ist er wieder aufgetaucht, kam aber nicht in die Wohnung und ich konnte ihn nur mit Futter anlocken. Misstrauisch kam er angetippelt und ich konnte ihn nur mit Mühe und Not einfangen. War er oben, hat er zwar gefuttert, wollte aber sofort wieder raus.

Doch seit ein paar Tagen hat sich die Lage geändert. Moritz steht unten vor der Tür und will rein (die Katzenleiter ist vorübergehend entfernt – wegen Rosso, der darf noch nicht raus!).

Kaum ist die Haustür offen, schießt Moritz wie ein Wiesel die Treppe hoch. Futtert … und steht danach nicht mehr maunzend vor der Wohnungstür und will raus, sondern TIPPELT NACH OBEN und legt sich in seinem Korb schlafen. Das ist wunderbar!

Lieschen faucht Rosso zwar immer noch an, weil er sie nervt (er springt immer voll auf sie drauf!). Aber allmählich glätten sich auch hier die Wogen.

Neue Trockenfuttersorte: Concept for Life

Vor kurzem bekam ich Post von Zooplus – man bot mir an, das neue Trockenfutter “Concept for Life” zu testen. Ich nahm das Angebot an und wenige Tage später drückte mir der Postbote ein Paket in die Hand. Inhalt: drei verschiedene Sorten: für alle Katzen (Moritz), für Kitten (Rosso) und für ältere Katzen (Lieschen).

Katzenfutter

Als erster hat Moritz getestet. Dann war Lieschen an der Reihe, und Rosso war natürlich auch mit von der Partie. Wie man sehen kann, hat es allen Dreien geschmeckt, und das Futter wurde mit Begeisterung verputzt. Rosso, der Schlawiner hat eine Tüte sogar völlig perforiert. Er hat sie später bei einem Ausflug in die Vorratskammer entdeckt und sich den Inhalt einverleibt. Nur noch ein paar Körnchen waren in der zerlöcherten Tüte …

Ein Adventskalender war auch noch im Karton. Den Inhalt gibts dann … im Advent natürlich!
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Das neue Katzenfutter und Informationen dazu gibt es hier.