Kategorie: Kunterbuntes

Da liegt einer in MEINEM Karton!

kater-im-karton

Rosso wundert sich. Da hat doch jemand SEINEN Karton in Beschlag genommen! Wie gut, dass im Flur ein nagelneuer Ersatzkarton steht …

kater-im-karton

Seit zwei Tagen ist es kühl am Ammersee. Und es regnet. Da zieht Moritz es vor, sein Schläfchen in der Wohnung zu halten. Und zwar in Rossos Karton.

schwarzer-kater-im-karton

Wie man deutlich sehen kann, hat Rosso, der kleine Trockenbauer, sich sehr viel Mühe gemacht, den langweilig geraden Wänden eine neue Form zu geben …

schwarzer-kater-im-karton

Die scheint Moritz auch zu gefallen, denn er liegt jetzt nur noch dort drin. Wenn er daheim ist …
Außerdem ist es dort auch sehr weich: Kissen + Kaninchenfell.

P.S.: Wie man sehen kann, hat Rosso gleich begonnen, den neuen Karton zu bearbeiten …

rosso-im-neuen-karton

Seltener Anblick

schlafende Kater

Für viele Katzenbesitzer ist so ein Anblick völlig normal. Für mich ist er nicht normal, denn es passiert selten, dass Moritz im Sommer mal daheim ist. Er kommt zum Fressen – und macht sich dann wieder auf die Socken. Normalerweise …

schlafende Kater

Katzenbeute der besonderen Art

steinkrebs

Meine Katzen bringen unterschiedliche Beute heim, in erster Linie natürlich Mäuse. Aber ich fand auch schon Blindschleichen, Vögel (einmal sogar eine Krähe!), Ratten, Frösche, Kröten, Grillen, Heuschrecken, Schmetterlinge, auch ein Goldfisch war dabei – und gestern lag dieses Tier auf der Terrasse:

steinkrebs

Es handelt sich um einen kleinen Steinkrebs. Ich habe das nicht selbst herausgefunden, aber erfreulicherweise kenne ich Karin Greiner, ihres Zeichens Biologin, Autorin, Journalistin und Kräuter- und Pflanzenexpertin. Ihr schicke ich immer dann ein Foto, wenn ich auf meiner Suche nicht fündig werde. Und es gab noch keinen einzigen Fall, in dem sie keine Antwort hatte. Danke, liebe Karin, du unerschöpflicher Quell jedes biologischen Wissens!

P. S.: Wenn ich kann, rette ich die Beute. So habe ich schon viele Blindschleichen in den Garten transportiert, eine Meise habe ich (erfolgreich) aus Moritz’ Maul gezogen, auch die erwähnten Frösche und Kröten habe ich nach unten getragen, und allein letzte Woche habe ich drei Mäuschen das Leben gerettet. Dass es Menschen (Frauen) gibt, die angesichts einer Maus schreind davon rennen, kann ich nicht verstehen. Die kleinen Tierchen sind so niedlich! Ihre rosa Pfötchen, ihre kleinen Knopfaugen, ihr weiches Fell …

Katze als Spielzeug?

kaetzchen

Vor ein paar Stunden hat Verena, eine Frau aus der Nachbarschaft, an meiner Tür geklingelt. Ihr sei eine Katze zugelaufen, sagte sie ziemlich ratlos. Und die Sache war so abgelaufen. Vor ein paar Tagen lag sie spät abends im Bett, als sie ein lautes Miauen und Rattern hörte. Sie sprang aus dem Bett und rannte ins Wohnzimmer. Was sah sie dort? In der Fliegengitter-Tür hing an allen Vieren eine junge Katze und jammerte gottserbärmlich.

Vorsichtig öffnete Verena die Tür und ließ das Kätzchen rein. Es war sehr zutraulich und tippelte gleich in der Wohnung rum. Nachdem die kleine Katze alles erkundet hatte, hopste sie auf Verenas Bett und hat dort die Nacht verbracht – ganz nah an Verena gekuschelt. Am nächsten Morgen machte sie sich wieder auf die Socken, stand aber wenige Stunden später wieder auf dem fast ebenerdigen Balkon. Seitdem ist sie täglich bei Verena, bekommt was zu fressen und schläft entweder im Bett oder auf dem Balkon.

Vorhin ist Verena in der gesamten Nachbarschaft rumgelaufen und hat gefragt, ob irgendwo ein Kätzchen entlaufen sei, und dabei hat sie erfahren, dass das ihr zugelaufene Kätzchen einer jungen Frau gehört. Die habe ein kleines Kind und die Katze sei dessen Spielzeug. Aber nur draußen im Garten, denn die Katze dürfe nicht in die Wohnung (!).

Verena hat den Nachbarn ihre Adresse hinterlassen und ist wieder nach Hause gegangen. Dort wartete die kleine Katze bereits – sie lag im Liegestuhl auf dem Balkon und freute sich, Verena wiederzusehen, denn sie stand sofort, rannte auf sie zu und strich ihr um die Beine.

kaetzchen

Verena, die gerade mal 70 Meter Luftlinie entfernt wohnt, rief mich an, und ich machte mich auf den Weg zu ihr. Kaum war ich in der Wohnung, kam auch schon das Kätzchen angetippelt. Es war ausgesprochen zutraulich und verspielt. Dann legte es sich auf die Bank auf dem Balkon, putzte sich und hielt dann ein Schläfchen.

kaetzchen-putzt-sich

Verena und ich unterhielten uns und natürlich sprachen wir auch über die Katze, die sich augenscheinlich sehr wohlfühlte, und ich sagte zu Verena: “Diese Katze hat dich ausgesucht, das sieht man ganz deutlich. Denn eine Katze, die nur auf Besuch und zum Fressen kommt, verhält sich deutlich anders und ist auch nicht so zutraulich.” Mittlerweile hatte das Kätzchen es sich nämlich hinter Verena auf dem Liegestuhl bequem gemacht und lag dort – lang ausgestreckt und mit sichtlichem Wohlbehagen.

Nach einer Weile klingelte es an der Haustür, ich hörte Gemurmel, und nach einer weiteren Weile kam Verena mit einer jungen Frau rein, mit Kleinkind an der Hand. Die Besitzerin der Katze.

Dann stellte sich heraus, dass sie einige Tage verreist war und nach ihrer Rückkehr die Katze vermisst hatte. Tja, die Katze hat aus der Not eine Tugend gemacht, und sich einen neuen Platz gesucht. Das wollten Verena und ich der jungen Frau erklären, das hat die aber nicht interessiert. Schließlich fragte ich, ob sie (die Frau) normalerweise Zuhause sei. “Teilweise”, war die Antwort. Aha, das Kätzchen ist vermutlich ständig allein und hat sich demzufolge und verständlicherweise eine Alternative gesucht. Man könne es doch vielleicht so machen, dass man der Katze die Entscheidung überlasse, wo sie leben wolle, meinte Verena. Davon wollte die junge Frau nichts wissen und sagte: “Die Katze gehört meiner Tochter”. Diese Tochter ist – wie gesagt – maximal zweieinhalb Jahre und trägt noch Windeln.

Von Wiedersehensfreude auf Seite der Katze war übrigens nichts zu spüren, denn sie rannte weder auf die Frau noch auf das Kind zu, sondern rannte weg. Das Kind wackelte laut rufend hinterher. Bei der Katzenbesitzerin selbst war von Freude und Erleichterung auch nichts zu spüren, sondern eher Schuldbewusstsein und mühsam unterdrückte Aggressivität.

kaetzchen

Die Frau hat sich dann die Katze geschnappt und ist gegangen. Und ich habe mit Verena gewettet, dass die Katze heute Nachmittag wieder bei ihr auftauchen würde. Es sei denn, sie sei eingesperrt.

Wir werden die Sache nun beobachten und, falls nötig, weitere Maßnahmen einleiten. Denn eine Katze ist kein Spielzeug für ein Windelkind, und aus der Wohnung sollte sie auch nicht verbannt werden. Und tagelang allein lassen, ohne dass man dafür sorgt, dass sich Nachbarn oder Freunde in dieser Zeit um sie kümmert, sollte man eine Katze auch nicht. Erst recht nicht, wenn sie nicht mal ausgewachsen ist, denn das Kätzchen dürfte so um die zehn bis elf Monate sein …

Schwarzes Spielzeug

katerspiele

Moritz rennt die meiste Zeit in den Nachbargärten rum. Vermutlich rennt er auch nicht die ganze Zeit, sondern pennt mehr oder weniger – unter irgendeinem Strauch oder sonst wo. Keine Ahnung.

Aber manchmal liegt er auch daheim, und bei schönem Wetter vorzugsweise auf dem Biergartenstuhl auf der Terrasse. Leider hat er dort wenig Ruhe, denn der rote Racker findet Moritz’ Schwanz prima zum Spielen.

Wenn es dem schwarzen Racker zu bunt wird, macht er sich wieder auf die Socken … in den Garten.

kater-katzenleiter

Rosso hat sich mittlerweile daran gewöhnt und rennt schon gar nicht mehr hinterher.

Rote Pelzkugel

rote-pelzkugel

Auf meinem Schreibtisch entdecke ich immer öfter eine ganz besonderes süße Kugel. Nein, keine Rumkugel, sondern eine rote Pelzkugel.

Ach, ich liebe diese Kugel! Und wenn ich sie berühre, gibt sie Töne von sich. “Rrrttt” macht sie, öffnet für einen kurzen Moment ihre Goldäuglein, schnauft tief durch … und schläft weiter.

Lucy, die Nachbarkatze

lucy-portrait

Als ich gestern vom Joggen heimkam, entdeckte ich Lucy, die Nachbarskatze. Sie lag auf einem ihrer Lieblingsplätze, dem Garagendach. Schnell ins Haus gelaufen und die Kamera geholt – mit der Hoffnung, dass Lucy noch da war. Sie war noch da!

lucy-portrait

Wenn man bei dem Profilfoto genau hinschaut, sieht man ein Tröpfchen unter ihrer Nase. Das hat sie dann weggeleckt … unbeabsichtigter Schnappschuss! Dann erhob sie sich und schlich auf leisen Sohlen von dannen.

Das spontane Foto-Shooting war damit beendet, und als ich den Heimweg wieder antrat, tippelte mir Lieschen entgegen.

katze-lieschen

Un schuess

kater auf tour

Futtern und dann wieder strawanzen – Moritz auf dem Weg in den Garten. Rosso rennt mittlerweile gar nicht mehr hinterher, sondern hat sich daran gewöhnt, dass der schwarze Kollege einfach so verschwindet.

kater auf tour

Das ist SEHR gut so, denn der Rotbär ist nach wie vor sehr, sehr ängstlich. Heute Vormittag zum Beispiel habe ich ihn gesucht … und wo war er? Unterm Bett. Unten im Hof waren Arbeiter am Werkeln, und da hat mein rotes Angsthäschen sofort das Weite gesucht. Der kleine Kerl draußen … wo es ständig irgendwelche Menschen (vor denen hat er ja auch sehr große Angst) gibt, unbekannte (laute) Geräusche und fremde Katzen. Rosso hätte ganz bestimmt keine Freude, sondern würde sich panisch irgendwo verstecken. Er rennt sogar weg, wenn ich mit Straßenschuhen durch die Wohnung laufe – weil ihm das Geräusch nicht vertraut ist.

Aber so ist nun alles in Ordnung. Er hat die Wohnung, den Balkon, die Terrasse und das Dach. Es ist nicht die GROSSE Freiheit, aber immerhin kann er in der Erde buddeln (seine ganz private Toilette sind die großen Blumenkübel, aus denen ich täglich seine Hinterlassenschaften entferne), Fliegen fangen, Gras fressen, Blätter jagen, Vögeln hinterher gucken. mit Mäusen spielen (die die anderen beiden angeschleppt haben), sein Bäuchlein in die Sonne halten …

Ich finde, mein Rosinchen hat ein feines Leben.

Das kunterbunte Katzenbuch Nr. 3

katzenbuch

Lange hat es gedauert, aber nun ist es soweit: Das kunterbunte Katzenbuch Nr. 3 ist in Arbeit. Wie bei den Vorgängen ist es bunt gemischt – also nicht nur mit Beiträgen von mir, sondern auch von anderen Katzenbesitzern.

Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen mit Text + Foto(s).

Dazu bitte eine Mail schicken.

katzenbuch

Hier ein kleiner Einblick in Das kunterbunte Katzenbuch Nr. 2

Meine beiden Lieblinge …

katze-lili

kater-rosso

… haben ähnliche Gewohnheiten. Leider lebt nur noch ein Liebling – der rote.

katze-lili

Ich sitze gerade hier, mir ist schlecht und die Tränen laufen mir runter. Wenn ich die vielen Fotos von Lili anschaue, brauche ich immer ein Taschentuch. Das Foto von ihr unterm Stuhl habe ich wenige Tage vor ihrem Abschied gemacht.

Ach, Lili, mein über alles geliebter Liebling, du fehlst mir so sehr!

Es gibt Momente, da würde ich mich gern besaufen … jetzt ist so einer.

Die neue Höhle

Gestern brachte der Briefträger einen GROSSEN Karton. Mit sehr viel Raschel-Papier drin – also prima als Katzenhöhle geeignet. Rosso hat den Karton sofort in Beschlag genommen und erstmal angefangen, die “Wände” zu bearbeiten. Der kleine Trockenbauer … ist ja mit der Bauweise nie zufrieden.

Er fuhrwerkte eine Weile an und im Karton herum, und nach einer Weile habe ich ihn gesucht.Gefunden habe ich ihn dann schließlich unter dem Papier, wo er ein Schläfchen gehalten hat. Moritz kam dann später auch noch dazu …

Nun bin ich gespannt, wie lange der Karton Interesse findet.

Besuch von Martl Holmes

Martl kommt wieder regelmäßig und sitzt dann eine Weile auf der Terrassenbrüstung und schaut in die Gegend.

Manchmal schaut er auch nicht …

Rosso kriegt den Besucher natürlich sofort mit. Aber: er verteidigt sein Revier nicht, sondern kuckt Martl nur höchst neugierig an, während der in aller Seelenruhe weiter auf der Terrassenbrüstung hockt. Ab und zu wagt Rosso es, auch nach oben zu springen, bleibt dort aber nur wenige Sekunden. Dann nämlich zieht er es vor, sich wieder zu verdünnisieren.

Große Weihnachtsaktion des Tierschutz-Shop

tierschutzshopLiebe Blog-Besucher(innen),

uns geht es gut. Wir frieren und hungern nicht. Auch unsere geliebten Leisetreter haben es warm und genug zu futtern. Aber vielen Tieren in Europa geht es lange nicht so gut. Sie leben auf der Straße. Müssen der Kälte trotzen und nach Nahrung suchen. Viele überleben es nicht. Um diesen Tieren, die eine Seele haben wie wir, die Gefühle haben wie wir, und die nur mit Hilfe von uns überleben können, veranstaltet der Tierschutz-Shop eine große Aktion, um vielen Straßenkatzen und -hunden zu helfen. Hier drucke ich die Presseinformation ab:


20.000 Geschenke für Tiere in Not

Alleine in Deutschland leben schätzungsweise rund 2 Millionen Straßenkatzen und besonders in Süd- und Osteuropa ist auch die Anzahl der heimatlosen Hunde dramatisch. Während sich die meisten Menschen auf die besinnliche Weihnachtszeit freuen, fürchten sich Tierschützer in vielen europäischen Ländern schon vor dem kalten Winter, denn er bedeutet jedes Jahr für zahlreiche Tiere den Tod. Um dieses Jahr zu Weihnachten ganz viele vierbeinige Leben zu retten, startet das Team von Tierschutz-Shop vom 17. November bis zum 23. Dezember gemeinsam mit 20 gemeinnützigen Tierschutzvereinen aus Deutschland die größte Weihnachts-Aktion für Tierheimtiere in ganz Europa. „Wir wollen es schaffen, dass jedes Tier ein Geschenk zu Weihnachten bekommt – Das sind insgesamt gigantische 20.000 Weihnachtsgeschenke“, sagt Hanna Czenczak, Gründerin von Tierschutz-Shop. Und so funktioniert es: Die 20 Vereine haben sich auf www.tierschutz-shop.de Wunschlisten angelegt, über die Tierfreunde ganz einfach online ein Geschenk mit Futter und Zubehör packen können. Am Ende der Aktion werden dann alle Geschenke zu den Tierheimen ins In- und Ausland gebracht und Tierschutz-Shop sendet allen Spendern Fotos und Videos der angekommenen Geschenke zu.

Tierheime aus ganz Europa

Neben dem Tierheim Siegen, der Berliner Tiertafel und Gnadenhof & Wildtierrettung Notkleintiere e.V. nehmen auch einige deutsche Vereine an der Aktion teil, die sich in Spanien, Rumänien, Griechenland, Ungarn, Bulgarien und einigen weiteren Ländern in Europa für Tiere engagieren. „Die Winter in Rumänien sind schneereich und extrem kalt. Wir versorgen jeden Tag über 2.000 Hunde, was eine Mammutaufgabe ist“, berichtet Annkathrin Langhammer, Vorsitzende von ProDogRomania. An der Aktion beteiligen sich zahlreiche Tierfreunde und auch namhafte Unternehmen, Blogger und Markenhersteller, wie bosch Tiernahrung, Josera, Animonda; Landfleisch, Arion und Mera. „Neben Futter brauchen die Vereine auch isolierte Hundehütten und Thermodecken. Doch ganz egal ob jemand ein kleines Geschenk für 10 € oder ein großes Geschenk für einen vierstelligen Betrag packt – Gemeinsam können wir Großes bewirken und dafür sorgen, dass die Tiere ein schönes Weihnachtsfest haben“, erklärt Christina Josten, zweifache Katzenbesitzerin und Vereinsbetreuerin bei Tierschutz-Shop.

Ein Meilenstein im Tierschutz

Da die Tierarztkosten für die vielen kranken und verletzten Tiere enorm sind und zudem immer wieder Baumaßnahmen in den Tierheimen anstehen, benötigen die Tierschutzvereine neben Futter- und Sachspenden auch finanzielle Unterstützung. Darum hat sich Tierschutz-Shop ein nachhaltiges Konzept überlegt, das doppelt hilft: „Jedes Mal, wenn ein Tierfreund etwas aus einer Wunschliste bei uns auf www.tierschutz-shop.de spendet, zahlen wir dem Verein zusätzlich eine Prämie als finanzielle Unterstützung“, erklärt Hanna Czenczak das Modell von dem Online-Shop mit Herz. „Die Schenke Liebe Weihnachts-Aktion für Tierheimtiere soll ein Meilenstein im Tierschutz werden. Wir möchten so vielen armen Tieren wie möglich zum Fest der Liebe einen Herzenswunsch erfüllen“, sagt Hanna Czenczak entschlossen.

Zu Tierschutz-Shop:

Auf www.tierschutz-shop.de können Tierfreunde für ihr eigenes Haustier Futter bestellen und außerdem Futter aus einer Wunschliste eines Tierheims online spenden. Über 500 Tierheime aus dem In- und Ausland haben sich bei Tierschutz-Shop Wunschlisten angelegt, aus denen Tierfreunde ganz einfach spenden können. Von jeder Bestellsumme zahlt Tierschutz-Shop zusätzlich eine Prämie an die Vereine. Auf diese Weise ist bereits ein Prämienstand von über 300.000 € für Tiere in Not zusammengekommen. Um gemeinsam Großes im Tierschutz zu bewegen, startet Tierschutz-Shop regelmäßig Spendenaktionen, bei denen insgesamt schon tausende Tonnen Futter zusammenkamen. Zu Weihnachten 2015 sammelte Tierschutz-Shop in nur 30 Tagen über 200.000 kg Futter, um damit einen gigantischen Weltrekord für Tiere aufzustellen und tausenden Streunern das Leben zu retten. Sowohl die Ankunft der Prämie von Tierschutz-Shop, als auch die Ankunft der Futterspenden aus den Wunschlisten kann von Tierfreunden, Spendern und Vereinen transparent nachverfolgt werden.


Wie bei allen Aktionen gilt: es kommt nicht auf hohe Spendenbeträge an, sondern auf viele Helfer, denn jeder Euro zählt. Bitte macht mit. Ich habe natürlich auch wieder gespendet.

Nun wünsche ich der Aktion viel Erfolg und viele Spendeneinnahmen und allen Besuchern hier eine schöne Adventszeit!

Besuch von Martl Holmes

Er hat sich schon lange nicht mehr blicken lassen, der Martl Holmes. Scheint wohl in anderen Gegenden wichtigere Dinge auszukundschaften. Doch gestern hockte er mal wieder auf der Terrasse. Und natürlich hat Rosso ihn sofort entdeckt. Manchmal habe ich den Eindruck, der rote Racker hat übersinnliche Kräfte. Selbst im Schlaf kriegt er mit, wenn Lieschen oder Moritz heimkommen. Damit meine ich nicht das Klappern der Katzenklappe, nein, sobald einer von den beiden auf der Terrassenbrüstung hockt, hebt Rosso den Kopf. Und bei Eindringlichen funktioniert der 7. Sinn natürlich noch besser …

Als Rosso den Besuch begrüßen und beschnuppern wollte, zog Martl wieder von dannen … der rote Kollege war ihm wohl suspekt.

Rosso und die Lichterkette

Gestern habe ich meine Terrasse weihnachtlich geschmückt. Dazu steckte ich Tannenzweige in einen alten Baum und hängte eine Lichterkette dran. Stecker in die Dose: Lichter an. Aber – nach 5 Sekunden war sie wieder aus. Grund: Rosso, der natürlich bei der Aktion dabei war, hat am Kabel herumgeknabbert und es kurzentschlossen durchgebissen. Was nun? Als Besitzerin einer gut ausgestatteten Werkzeugkiste, habe ich diese geholt, ein bisschen darin gekramt und schließlich gefunden, was ich suchte: Lüsterklemmen. Ich habe zwei davon abgezwickt, beim durchgebissenen Kabel die Schutzhülle von den Drahtenden entfernt, die vier Drähte in die Lüsterklemme geschoben und alles gut zugeschraubt.

luesterklemme

Da es sich um eine Außen-Lichterkette handelt, die Regen und Schnee trotzen muss, habe ich über das Kabel eine Plastiktütchen an Ort und Stelle geschoben und sorgfältig mit Klebeband zugeklebt. Dann wieder Stecker in die Steckdose und hier das Ergebnis:
lichter

In den 35 Jahren mit Katzen haben alle zusammen nicht so viel kaputt gemacht oder beschädigt wie Rosso: Blumentöpfe, Gläser und Teller runtergeschmissen, Holzgeländer zerkratzt, Fäden aus Sofa und Sessel rausgezogen … und jetzt die Lichterkette. Aber ich liebe das Kerlchen trotzdem!

Katzenpfoten auf’m Sofa

Obwohl Lieschen und Moritz beim Heimkommen vom Strawanzen erst übers Gras im Garten wandern, dann eine ziemlich lange Katzenleiter hochklettern, dann übers Dach und danach über die Terrasse tippeln, bleibt noch sehr viel Dreck an ihren Pfoten kleben. Das macht aber nix, damit kann man nämlich prima und kostenlos dem Sofabezug ein hübsches Design verpassen.

pfotenabdruecke

Mundraub

joghurtbecher

Dieser Joghurtbecher stand ursprünglich aufrecht – und war voll (aber offen). Wer von den Dreien der Mundräuber war, lässt sich leider nicht herausfinden. Jeder tut total unschuldig oder verweigert die Aussage.

Der Schwarzbär weiß, wo’s warm ist

Jetzt, wo die Temperaturen massiv gesunken sind, erinnert sich der Schwarzbepelzte wieder daran, wo es warm und gemütlich ist: im umfunktionierten Wollkorb und auf dem Sofa. Und nachdem Rosso ihn eine Weile genervt hat, war Ruhe. Ich liebe es, wenn die beiden so Rücken an Rücken liegen … ein Bild fürs Gemüt!

Das Filmchen mit der Maus

Habe ich gestern entdeckt. Vor ein paar Jahren gemacht, und wie man sehen kann, ist meine geliebte Lili auf einem Foto …

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Rosso und der Frosch

Seit Rosso vor vier Wochen eine Nacht aushäusig war, bin ich vorsichtig bzw. aufmerksam geworden. Deshalb habe ich mitten in der Nacht mal geschaut, wo der Kerl steckt, denn auf seinem Schlafplatz lag er nicht.

Ich suchte alles ab. Kein Kater da! Ach du Schreck, der wird doch wohl nicht wieder irgendwie nach unten gelangt sein …

Plötzlich hörte ich ein schnelles Tappen und gleichzeitig ein Quietschen. So, als drücke man einer Quietsche-Ente auf den Bauch. Ich dem Geräusch hinterher – in den hinteren Teil meines Arbeitszimmers. Dort hockte Rosso – und daneben hockte eine Kröte. Wie dieses Tierchen erst nach oben aufs Dach und von dort in mein Arbeitszimmer gelangt ist, ist mir ein Rätsel. Ich weiß zwar, dass Kröten große Soprünge machen können, aber von unten im Garten aufs Dach??? Und die Tür meines Arbeitszimmers war auch zu. Sehr merkwürdig!

Vielleicht hat Moritz sie gebracht … das wäre eine mögliche Antwort. Und Rosso hat sie dann gepackt und ins Arbeitszimmer getragen.

Wie dem auch sei, ich holte ein kleines Tuch, legte es über die Kröte, fing sie und trug sie nach unten. Währenddessen quakte sie leise vor sich hin. Im Garten habe ich sie dann freigelassen und hoffe, sie fand den Heimweg …

P. S.: Wenn Kröten Angst haben, quaken sie nicht, sondern quietschen, und zwar ziemlich hoch und laut.

Der unfreiwillige (?) Katzenausflug

Wie es ist, wenn ein roter Kater einen Ausflug macht.

Es ist nun über drei Wochen her. Ich saß am späten Abend auf dem Sofa, als Rosso durch die offene Terrassentür verschwand – Ausflug aufs Dach! Als er sich eine geschlagene Stunde nicht blicken ließ, stand ich auf und schaute aufs Dach. Kein Rosso zu sehen. Ich nahm die Taschenlampe und ging nach unten, um auf die andere Dachseite zu schauen. Der Schein der Lampe leuchtete die gesamte Dachhälfte ab – kein Rosso zu entdecken!

Ich wieder nach oben. Ich piff, schüttelte die Dose mit seinem Katzenfutter. Nichts! Ich untersuchte Zimmer für Zimmer. Nichts. Ich schaute unters Bett und in alle Ecken. Kein Rosso zu sehen! Da stimmte was nicht. Ich pfiff nochmals, schaute nochmal aufs Dach. Rosso ließ sich nicht blicken! Ich hatte ja immer schon befürchtet, dass er eines Tages am Beginn der Katzenleiter nicht nur hockenbleiben, sondern sie auch benutzen würde.

Also, Rosso war weg! So gegen Mitternacht ging ich nach unten und pfiff nach ihm. Keine Reaktion. Dafür kam nach einer Weile meine Nachbarin, die selbst eine Katze hat, und wollte wissen, nach wem ich suche. Denn sie kennt meinen Pfiff natürlich. Gemeinsam gingen wir die kleine Straße auf und ab, und ich pfiff. Keine Reaktion! Plötzlich sagte meine Nachbarin, sie hätte Rosso auf der Treppe gesehen. Ich vermutete, sie hätte Moritz gesehen, denn Lieschen und Moritz waren mittlerweile natürlich aufgetaucht – bei meinem vielen Pfeifen. Doch meine Nachbarin war der festen Meinung, sie habe Rosso gesehen.

Und nach einer halben Stunde sah ich ihn dann auch. Munter tippelte er die Straße auf und ab, und als Moritz auf ihn zukam, rannten beide hintereinander her. Ich versuchte natürlich, Rosso einzufangen, aber der Racker war viel zu schnell und schlug einen Haken nach dem anderen. Schließlich verschwand er durch den Jägerzaun im Nachbargarten und ward nicht mehr gesehen.

Um eins endlich ging ich schlafen und hoffte, der Ausreißer würde nach seinem Ausflug die Katzenleiter nehmen und nach Hause kommen.

Am nächsten Morgen lag zwar Lieschen in meinem Bett, von Rosso aber keine Spur! Ich ging nach unten und pfiff. Nichts! So ging es den ganzen Tag: immer wieder lief ich ums Haus rum und pfiff. Keine Reaktion. Ich lief das ganze Karree ab, pfiff, nichts! Ich machte Aushänge mit Foto von Rosso und meiner Adresse und Telefonnummer, und meine Nachbarin half mir, sie überall im Dorf zu verteilen.

Zwischendurch lief ich immer wieder ums Haus, weil ich vermutete, dass der kleine superängstliche und sehr menschenscheue Kater irgendwo unter einem Busch hockte und sich nicht hervortraute. Ich pfiff und pfiff – keine Reaktion! Ich fühlte mich beschissen und hatte sehr große Angst um meinen kleinen, roten Racker.

Abends um elf uhr ging ich wieder runter. Mittlerweile war es stockdunkel, und die kleine Straße war nur von Straßenlaternen beleuchtet. Ich pfiff, und sofort standen Moritz und Lieschen auf der Matte. Von Rosso immer noch keine Spur. Doch plötzlich hörte ich ein leises Miauen! Dieser Ton war mir bestens bekannt, denn Rosso hat – wie die meisten Katzen – eine ganz individuelle Stimme. Ich pfiff wieder, wieder hörte ich das Miauen – und dann kam doch tatsächlich Rosso angetippelt. Aus dem westlichen Nachbargarten. Er legte sich auf den Rücken, hielt mir sein Bäuchlein hin – und ließ sich einfangen!!!

Ich trug den Racker nach oben, wo er – sichtlich erleichtert – mitten im Wohnzimmer auf dem Fußboden Platz nahm.

Nun war es spannend. Würde er wieder zur Katzenleiter tippeln und runtergehen? Ich war gespannt wie ein Regenschirm. Nein, er ging nicht zur Katzenleiter!

Als ich dann schlafen ging, überlegte ich, ob ich Terrassentür und Katzenklappe verschließen sollte. Ich war schon versucht, das zu machen, als ich dachte, dass das keinen Sinn hätte. Wenn er runter wollte, würde er das früher oder später machen. Da würde es auch nichts nützen, ihn für ein paar Stunden einzusperren. Also ließ ich die Tür offen.

Mitten in der Nacht wachte ich auf, und mein erster Blick galt natürlich dem Platz, wo Rosso normalerweise liegt. Und: Er lag da. Eingeringelt wie immer, wenn er schläft.

Am nächsten Tag kamen dann Moritz und Lieschen. Sie futterten – und tippelten dann übers Dach in Richtung Katzenleiter. Jetzt wurde es spannend! Was würde Rosso machen? Würde er ihnen hinterher laufen? Nein, er hockte unter der Birke und schaute ihnen zwar hinterher, machte aber keine Anstalten, ihnen nach und die Katzenleiter runterzulaufen.

Das Ganze ist nun über drei Wochen her und Rosso hat nicht ein einziges Mal auch nur ansatzweise versucht, die Katzenleiter runterzugehen. Er rennt Moritz und Lieschen zwar ab und zu hinterher, bleibt aber auf halbem Weg stehen und kommt wieder zurück – zu seinem Lieblingsplatz unter der Birke. Von dort kann er die beiden beobachten – wie sie die Auffahrt entlang tippeln und im Nachbargarten verschwinden.

katzenausflug

Wie der Racker seinerzeit vom Dach runtergekommen ist? Über die Katzenleiter bestimmt nicht! Möglicherweise ist er auf der Nachbarterrasse rumgetippelt, dann in der Nachbarwohnung gelandet, und der Nachbar hat ihn kurzerhand vor die Tür gesetzt. Aber das sind nur Vermutungen! Möglicherweise ist er auch vom Dach gefallen. Aber auch das ist nur eine Vermutung. Nur eines steht fest: Rosso war unten! Und zwar genau 25 Stunden lang …

Jetzt ist er wieder oben, und ich hoffe, das bleibt auch so. Denn neulich war ein Freund zu Besuch, und mein roter Racker hockte fünf Stunden lang wieder unterm Bett. Er hat so große Angst vor Menschen und Geräuschen, dass ein Ausflug für ihn gefährlich wäre, weil er sich in seiner Angst irgendwo verkriecht. In der Wohnung ist er geborgen! Er kann auf Terrasse und Balkon rumrennen, rumschnuppern, Gras fressen, mit Pflanzenblättern spielen, sich an der Birke die Krallen wetzen. Ab und zu bringt Moritz auch eine Maus – für ihn? Mit der spielt Rosso dann eine Weile, so lange, bis ich sie ihm weg nehme und in den Garten bringe – falls sie nicht vorher am Herzinfarkt gestorben ist.

Er hat ein gutes und behütetes Leben in der Wohnung. Wir schmusen und spielen viel miteinander, und ich hoffe, dass er nie wieder den Weg nach unten findet. Freiwillig oder unfreiwillig …

P.S.: Nach über fünf Wochen. Er ist immer noch nicht die Katzenleiter runter – und ich würde zu gern wissen, wie er Ende Juli nach unten gelangt ist. Ich habe ja so meinen Verdacht …

Moritz im Anmarsch


Fünf Tage hat er sich nicht blicken lassen, der schwarze Kater. Grund: schönes Wetter. Dann stand er plötzlich wieder auf der Matte. Jetzt regnets und Moritz liegt auf seinem Lieblingsplatz: unterm Bett. Ab und zu tippelt Rosso zu ihm, geht ihm ein bisschen auf die Nerven – weil er mit seinem Kollegen raufen möchte. Moritz lässt sich das gefallen, und nach fünf Minuten ist wieder Ruhe.

Morgengabe

mausMeine nachtaktiven Jäger legen mir manchmal eine Morgengabe neben meine Hausschuhe. Als morgendliche Begrüßung sozusagen: “Guten Morgen, liebe Renate! Schau mal, was ich hier für ein hübsches Geschenk für dich habe. Ich gestehe, dass ich es normalerweise selbst verputzt hätte, aber vielleicht schmeckt dir die Spitzmaus besser als mir …”