Kategorie: Abschied

Er fehlt mir so

katzendecke

Vor einem Jahr um diese Zeit war er noch munter, mein kleiner Schwarzbär. Immer wenn an ich an meinen kleinen Buddha denke, wird mir ganz schwer ums Herz. Er war so ein lieber kleiner Kerl. So geduldig und ohne jegliche Aggressionen. Dass ich ihn jemals habe fauchen hören – daran kann ich mich gar nicht erinnern.
Wenn er verletzt war, ließ er sich ohne Murren behandeln. Wenn er bei mir im Bett geschlafen hat (was er nur bei kalten Temperaturen machte), kam er morgens immer zum Kuscheln unter meine Decke, legte sich direkt neben mich und leckte meinen Arm ab. Dabei schlief er dann meistens ein und lag noch ein bis zwei Stunden neben mir.

Schöne und traurige Erinnerungen … an meinen geliebten Moritz. Elf gemeinsame Jahre waren uns vergönnt …

Natürlich habe ich über Moritz auch in meinen Katzenbüchern geschrieben. In “Auf Samtpfoten direkt in mein Herz” kann man lesen, wie ich ihm sozusagen das Leben gerettet habe. Denn er wurde ausgesetzt. Zusammen mit seinem Schwesterchen – die es nicht überlebt hat, wie ich später erfahren habe.

Die letzten Fotos von Moritz

kater

Moritz hatte Nierenprobleme. Das wusste ich schon seit Monaten. Er hat enorm viel Wasser getrunken und immer weniger gefuttert.

Über Weihnachten hat er dann kaum noch etwas zu sich genommen, und ich wusste, die Zeit für den endgültigen Abschied ist gekommen.

An seinem letzten Tag in der Wohnung haben wir morgens noch miteinander gekuschelt, das heißt, Moritz kroch zu mir ins Bett unter die Decke. Er hat sich an mich geschmiegt, sein Köpfchen in meine Hand gedrückt und geschnurrt. Ich habe ihn gestreichelt und “ich hab dich lieb” in sein Ohr geflüstert.

Nachmittags lag er dann auf seinem neuen Lieblingsplatz. Im Wäschekorb, aus dem ich die Wäsche rausgenommen und für Moritz mit Kissen ausgepolstert habe – damit er es schön weich hat.

Das war das letzte Mal, dass ich meinen schwarzen Liebling gesehen habe. Als ich später nach ihm schauen wollte, war der Korb leer – Moritz war nach draußen gegangen. Er liebte die Freiheit!

Drei Wochen ist das nun her, und ich weiß, dass er irgendwo in einem der Nachbargärten sein kleines Leben ausgehaucht hat. Krank und einsam – der Gedanke daran macht mich unendlich traurig. Aber so ist der Lauf des Lebens. Und Moritz wollte nicht in der Wohnung sterben. Sonst wäre er dort geblieben.

Hier die letzten Fotos von meinem kleinen Schwarzbär.

Adieu, mein geliebter Moritz, ich werde dich nie vergessen!

Lieschens letzter Tag

alte katze

12.00 Uhr

Heute ist in trauriger Tag. Obwohl am wolkenlos blauen Himmel die Sonne scheint, ist mein Herz betrübt und schwer. Ich sitze an meinem Schreibtisch, höre die wunderbare und sehr berührende Musik von b-tribe und mir laufen die Tränen runter.

Heute ist Lieschens letzter Tag. Am frühen Nachmittag kommt die Tierärztin, und wenn sie geht, wird Lieschen nicht mehr leben.

Lieschen ist eine alte Dame und wiegt keine zwei Kilo mehr. Bis vor einigen Tagen hat sie noch gefressen, das macht sie jetzt nicht mehr.

Vor einer Woche war der linke Lymphknoten noch groß wie eine Erbse, jetzt ist er zu einem walnußgrossen Knoten explodiert, der sichtliche Schluckbeschwerden verursacht.

Auf Röntgen und Blutuntersuchungen habe ich verzichtet. Solche Prozeduren kenne ich zu Genüge, die Katze muss unter Stress in Narkose gelegt werden, und die Ergebnisse bestätigen lediglich die Diagnose des Tierarztes. Denn was los ist, wissen wir ohnehin schon. Und eine OP kam für mich erst recht nicht infrage.

Mein Lieschen ist alt und krank ich beobachte schon seit Monaten, dass es ihr immer schlechter geht. Sie kann nur noch mit Mühe aufs Sofa springen und knurrt oft dabei. Sie hat Schmerzen.

Heute ist Lieschens letzter Tag …

14.00 Uhr

Mein Lieschen ist im Katzenhimmel

Geliebte Lili

Ich sitze hier und mir rollen die Tränen über die Wangen. Lili, mein geliebter Liebling! Sie fehlt mir so sehr, und das wird auch so bleiben. Der Schmerz ist noch genau so groß wie Anfang Juni. Wie gut, dass ich so viele Fotos von meiner kleinen Zicke habe …

Überraschungspost

Ich sitze hier und weine. Einmal, weil mir Lili entgegenschaut und miaut. Das war wenige Wochen, bevor sie die Reise in den Katzenhimmel angetreten hat. Auf dem Foto saß sie unter meinem Schreibtisch und miaute. Das hieß: “Ich habe Hunger!” Wie habe ich mich darüber gefreut! Doch kurze Zeit später nur ließ der Appetit von Tag zu Tag mehr nach …

Malina hat mit diesem Foto ein Kugelherz machen lassen. Wenn man es schüttelt, tanzen kleine rote Herzchen um meinen geliebten Liebling herum.

Ich weine aber auch vor Freude, weil mir eine nahezu unbekannte junge Frau so ein wunderschönes und liebevolles Geschenk macht. Vielen HERZLICHEN Dank, liebe Malina!

Das Kugelherz mit Lili drin wird mitten auf meinem Schreibtisch stehen und ich werde es mehrfach am Tag schütteln, so sehr dass die Herzchen nur so um Lili herumflattern. Und schon wieder laufen die Tränen. Mein geliebter Liebling fehlt mir so sehr …

P. S.: Es gibt viele Fotos von meinem geliebten Liebling auf dem Blog. Es könnte aber keines besser in das Kugelherz passen als das, was Malina ausgewählt hat.

Heute vor einer Woche …

… hat sich mein geliebter Liebling verabschiedet. 13 wunderschöne Jahre habe ich mit Lili verbracht. Sie war eigenwillig und verschmust. Sie war eifersüchtig und besitzergreifend. Sie hat mich im Hof begrüßt, wenn sie mein Auto kommen hörte. Wie eine Verrückte bretterte sie die Katzenleiter runter, hat sich in den Staub geworfen, hin und her gewälzt und mich lautstark empfangen. Für mich hörte es sich immer so an, als sagte sie: “Wo warst du denn so lange? Höchste Zeit, dass du endlich nach Hause kommst!” Dann stand sie auf, mit Staub und Schmutz in ihrem Fell, und strich um meine Beine. Ihre Freude über mein Erscheinen war nicht zu übersehen, und dann rannte sie in großen Sprüngen auf die Haustür zu und begleitete mich nach oben.

Lili

Lili hatte die schönsten Augen der Welt und je nach Lichteinfall leuchteten sie mal grasgrün, mal türkis.

baum

Lili hat mich adoptiert, nicht umgekehrt. Denn sie war die Katze der Nachbarin. Nachdem sie vier Junge auf die Welt gebracht hatte und die drei Monate alt waren, war Lili wohl der Ansicht, sie sollten sich gefälligst ein eigenes Zuhause suchen. Zwei der Jungen wurden vermittelt, die anderen beiden blieben, und das hat Lili überhaupt nicht gefallen. Sie ging nur noch zum Fressen nach Hause. In der restlichen Zeit strich sie in den Gärten herum und nachts schlief sie auf dem Stuhl in meinem Arbeitszimmer. Ich konnte sie vertreiben, so oft ich wollte. Am nächsten Morgen lag sie wieder auf dem Stuhl.

Als meine Nachbarin dann meinte, sie würde sich nach einem Platz für Lili umschauen, denn die käme ja so gut wie überhaupt nicht mehr nach Hause, sagte ich: “Du brauchst keinen Platz zu suchen, Lili hat das schon selbst erledigt.” Danach kamen wir überein, dass Lili bei mir lebt.

Von diesem Tag an fütterte ich sie, und die kleine pfiffige Katze wusste, dass ihr Plan aufgegangen war. Und ab diesem Zeitpunkt wich sie nicht mehr von meiner Seite. Wo ich war, war Lili. Natürlich machte sie auch kleine Ausflüge in den Hof und den Garten, aber sie war immer in Pfiffnähe. Kaum hörte sie den Ton, kam sie auch schon angerannt.

garten

Saß ich an meinem Schreibtisch, saß sie obendrauf.

schreibtisch

Oder sie schlief. Vorzugsweise auf meinem Arbeitsmaterial.

buch

Kaum setzte ich mich abends auf Sofa, kam Lili auch schon angetippelt und machte es sich auf meinem Schoß bequem. Dort lag sie – den ganzen Abend, und wehe, Lieschen oder Moritz machten ihr den Platz streitig oder wagten es, sich auch nur in ihre Nähe zu legen. Dann hagelte es Ohrfeigen!

Wie oft habe ich über diese Katze lachen müssen. Zum Beispiel dann, wenn sie in der unmöglichsten Position auf dem Terrassentisch lag

Tisch

oder sich ins kleinste Kartönchen quetschte.

Erdbeerschale

Lili, mein geliebter Liebling, ich vermisse dich unendlich!

6. Juni 2015

Katze Lili

Obwohl ich seit über einem Jahr damit rechnen musste – ich kann es nicht fassen, dass mein geliebter Liebling nicht mehr da ist. Jeden Morgen, aber auch wirklich jeden Morgen in den 13 Jahren, die sie bei mir lebte, war Lili da. Begrüßte mich lautstark und schnurrte vernehmlich, weil sie sich so freute, dass ich wach war und mit ihr sprach. Ich streichelte ihr Köpfchen und gab ihr was zu futtern. Das war unser morgendliches Ritual. Die Liebe zwischen uns war sehr groß und auf beiden Seiten gleich intensiv. Wo ich war, war Lili. Kaum ging ich in den Hof, tippelte sie hinter mir her. Auch bei der Gartenarbeit war sie stets an meiner Seite.

Grab

Gestern Abend klingelte die Nachbarin, ein Kränzchen in der Hand. Gebunden für Lili …

kranz

Die Wohnung ohne Lili ist verwaist. Mein Herz ist schwer, ich fühle mich schlecht, mir ist schlecht. Tränen laufen in Bächen über mein Gesicht. Meine Trauer und meine Traurigkeit sind nicht in Worte zu fassen, mein geliebter Liebling fehlt mir unendlich!

Appetit

Appetit
Neulich im Garten ist mir aufgefallen, dass Lili an Steinen rumleckt. Das macht sie jetzt immer, wenn sie im Garten oder im Hof ist. Manchmal nimmt sie auf der Auffahrt Kieselsteinchen ins Mäulchen, ob sie die dann schluckt, weiß ich nicht. Auf alle Fälle aber scheint Lili irgendeinen Mangel zu spüren. Deshalb kam ich vorhin beim Einkaufen auf die Idee, geräucherte Forelle zu kaufen und ihr anzubieten. Und das war eine gute Idee, denn diese herzhafte und fettige Mahlzeit hat ihr sehr gemundet. Auch den zweimaligen Nachschlag hat sie bis auf den letzten Krümel verputzt.

Lili

Heute hat Lili ein bisschen was gefuttert. Ich biete ihr ihre Lieblingsspeisen an – sie schnuppert daran, nascht davon, sogar ein paar Körnchen hat sie verputzt. Ob sie spürt, dass der Abschied da ist? Ich weiß es nicht, aber sie spürt, dass etwas anders ist, das weiß ich.

terrasse

Momentan liegt sie auf der Terrassenbrüstung und lässt sich die Sonne auf den Pelz scheinen.

Terrasse-2

Es ist warm und ein laues Lüftchen weht. Ich schaue immer wieder, ob sie noch atmet, und wünschte, ihre Seele könnte auf dem Lüftchen in die andere Welt schweben …

Das letzte Wochenende?

Lili hat keinen Appetit mehr. Selbst ihre Lieblingsschmankerl interessieren sie nicht mehr. Sie ist ganz dünn geworden, wenn ich sie streichle, spüre ich jeden Wirbel. Ein Jahr hat mein geliebter Liebling wacker gegen die Krankheit gekämpft, doch jetzt hat sie im Sinn des Wortes keine Kraft mehr. Sie ist schwach und wackelig auf den Beinen. Gestern Abend lag sie auf dem Terrassenstuhl. Als es kühl wurde, habe ich ihr ein Zelt gebaut.

Zelt

Sie hat nun auch Mühe, auf ihren momentanen Lieblingsplatz, den Küchenschrank im Wohnzimmer, zu springen. Um es ihr leichter zu machen, habe ich einen Stuhl davor gestellt. Auf den ist sie vorhin auch gesprungen … und dann dort liegen geblieben.

stuhl

Die Tage sind gezählt und mein Herz ist schwer. Ich muss damit rechnen, dass das letzte Wochenende mit meinem geliebten Muckelchen vor der Tür steht …

Müde!

Vergangene Nacht habe ich wieder im Arbeitszimmer geschlafen. Kaum hatte ich mein “Bett” hergerichtet, lag Lili-Mäuschen auf dem Kissen neben mir und hat bis in den Morgen dort geschlafen. Ab und zu, wenn ich aufwache, streichle ich sie, sie schnurrt, und dann schlafen wir beide wieder.

Heute ist sie wieder müde und kraftlos. Der Appetit ist sehr klein, aber eben hat sie etliche Stückchen Suppenfleisch verputzt. Sie geht öfter zu ihrem Futterplatz, aber das meiste schmeckt ihr nicht.

Tagsüber liegt sie auf dem Küchenschrank im Wohnzimmer. Immer wieder schaue ich rüber um zu sehen, ob sie noch atmet.

Am Abschied ist nichts mehr zu rütteln. Manchmal rollen Tränen über meine Wangen. Traurige Tage. Auch der Himmel weint …

Lili möchte noch verweilen

Vorgestern torkelte mein geliebter Liebling wie betrunken durch die Wohnung. Und ich war mir sicher, das sind nun die letzten Stunden, die wir miteinander verbringen. Sie lag apathisch auf ihrem neuen Platz, einem Stück zerknautschtem Packpapier in meinem Arbeitszimmer. Ich habe dann meine Campingmatratze geholt und neben ihr meinen Schlafplatz aufgeschlagen. Das habe ich auch vergangene Nacht so gemacht, und sie lag wieder auf dem Kissen neben mir.

papier

Heute früh wollte sie Futter und vorhin hat sie Krallenpflege auf der Terrassenbrüstung betrieben und ihr Fell geputzt.
lili

Wieviele Tage uns noch bleiben? Keiner weiß es. Auch ein Zeichen für das nahende Ende ist ihre Unsauberkeit. Sie kackt und pieselt, wo sie steht und geht. Ich habe das Katzenklo aus dem Keller geholt. Manchmal benutzt sie es, meistens benutzt sie es nicht. Sie kotzt fast jeden Tag, hat aber danach doch wieder ein bisschen Appetit.

Erstaunlicherweise sind die Lymphknoten nicht größer, sondern deutlich kleiner geworden. Trotzdem kann es stündlich zu Ende gehen, doch momentan liegt sie auf meinem Schreibtisch und schnurrt.

Seit einem Jahr rechne ich nun damit, dass meine süße kleine Lili sich für immer verabschiedet. Doch offensichtlich will sie noch ein bisschen verweilen …

Der neue Lieblingsplatz

buffetLili wechselt ihre Lieblingsplätze ständig. Lag sie in den letzten zwei Wochen in ihrem Karton im Arbeitszimmer, liegt sie nun auf dem Küchenbuffet. Genau gesagt auf der unteren Hälfte, denn die obere Hälfte steht im Keller.

Konnte ich sie bislang tagsüber beobachten, so mache ich das nun abends, wenn ich auf dem Sofa sitze. Und Gesellschaft hat sie auf ihrem neuen Platz auch – wie man sehen kann …

In den vergangenen Tagen ging es ihr kurzzeitig ein bisschen besser und sie war auch munterer. Doch seit gestern wirkt mein geliebter Liebling wieder sehr müde und erschöpft. Was mir Sorgen macht – sie geht kaum aufs Klo, obwohl sie was futtert. Nur Mini-Portiönchen, aber doch soviel, dass hinten wieder was raus kommen müsste. Tut es aber kaum. Ich vermute, das gehört zum Abschied … auch die Körperfunktionen verringern und verabschieden sich.

Traurig, aber es gehört zum Rhythmus des Lebens …

Lili

kiste
Wenn es warm ist, liebt sie das Kistchen unter dem Terrassentisch.

Karton-1

Sie hat einen neuen Karton bezogen.

Karton-2
Der neue Karton hat einen Vorteil: Schwanzfreiheit

Futter
Und seit gestern hat sie wieder Appetit.

Abends schmusen wir ausgiebig miteinander. Und sie kommt meistens sogar von selbst auf meinen Schoß getippelt. Dort liegt sie dann, schnurrt und lässt sich genüsslich streicheln. So genießen wir gemeinsam und jede auf ihre Weise das Zusammensein. Wie lange es sein wird … das weiß niemand. Aber ich bin glücklich darüber, dass mein geliebter Liebling noch lebt und nicht leidet.

Mit Lili im Garten

Gestern war ich mit Lili im Garten. Sie lag im Gras, schaute ein bisschen in die Gegend und ließ sich den Frühlingswind ums Näschen wehen. Der Kot, der vergangene Woche aussah wie Senf (Leberprobleme!), ist heute wieder normal – aber das will nichts heißen und kann heute Nachmittag schon wieder anders sein.

Sie futtert kleine Portionen und schläft sehr viel.  Momentan liegt sie auf ihrem neuen Spezialplatz in meinem Arbeitszimmer. Dort verbringt sie mehr oder weniger den ganzen Tag. Gestern Abend allerdings kam sie auf meinen Schreibtisch und leistete mir ein bisschen Gesellschaft. Ab und zu geht sie zu der Vase auf meinem Schreibtisch und schlabbert Wasser. Ich freue mich über jeden Tag mit meinem geliebten Liebling!

Adieu, kleiner Picco

Vergangene Woche schrieb Susanna, dass es ihrem Katerchen Picco nicht gut geht. Er “pumpte”, hatte Schwierigkeiten mit dem Atmen. Am Freitag dann diagnostizierte die Tierärtzin “Zuwachsungen” an Herz und Lunge.

Gestern Vormittag dachte ich an Susanna und ihr krankes Katerchen und überlegte, wie es ihm wohl geht. Eine halbe Stunde später schickte Susanna eine Email … Picco war gestorben. Auf natürliche Weise. Das ist traurig, aber es ist auch gut, dass seine Seele in Ruhe wegschweben konnte und nicht mit Gewalt vertrieben wurde.

Picco

Picco im vergangenen Sommer, als es ihm noch gut ging. Foto: Susanna Wierichs

Lieber kleiner Picco, wenn du drüben angekommen ist, triffst du bestimmt Kumpels aus alten Zeiten. Vielleicht triffst du auch Fritzchen und Felix. Dann sag ihnen liebe Grüße von mir – sie werden immer in meinem Herzen bleiben. So, wie du in Susannas Herz bleiben wirst. Und während ich das schreibe, rollen Tränen über meine Wangen. Der letzte Abschied ist immer so traurig, und der Gedanke an die Endlichkeit des Lebens auch …