Lass mich rein!

Wenn ich auf dem Westbalkon bin, begleitet Lili mich selbstverständlich. Manchmal stattet sie dem Nachbarbalkon einen Besuch ab, ich vergesse sie und schließe die Tür. Das findet sie gar nicht lustig …

Tuer

Gleich gehts los!

beide

Lili und ihr Lieblingsfeind … kurz danach flogen die Fetzen. Moritz wohnt seit fast sieben Jahren bei uns – aber Lili kriegt immer noch die Krise, wenn der Schwarzbär sich in ihre Nähe wagt. Lili, geliebte kleine Zicke …

Zu oberst im Regal

Um dieses Foto zu machen, musste ich auf den Stuhl steigen, denn Lili hockte auf dem obersten Regalbrett, direkt unter der Zimmerdecke. Glück gehabt, denn wenige Sekunden später war sie bereits beim Abstieg.

Regal

In Memoriam

Hab heute das Design dieses Blog geändert – den modernen Zeiten angepasst. Es ist jetzt responsive, das heißt, es passt sich dem Medium an, auf dem es betrachtet wird. Man muss auf kleinen Geräten wie Tablets oder Smartphones nicht mehr scrollen.

Bei dieser Gelegenheit musste ich auch die Headerfotos ändern, und dabei standen mir Tränen in den Augen, als ich Fotos von Felix ausgesucht habe. Felix, mein geliebtes Kuhkaterchen, das vor fast drei Jahren innerhalb einer halben Stunde gestorben ist. Eine Embolie war es vermutlich.

Ich habe den kleinen Kerl mit dem Gemüt eines Buddhas sehr geliebt. Er war ein ruhiger Vertreter seiner Gattung, nie aufgeregt, nie zornig, nie ungeduldig. Beim Tierarzt konnte man mit ihm machen, was man wollte: Zähne reinigen, Blut abnehmen, Blutdruck messen … Felix ließ alles stoisch über sich ergehen. Ohne auch nur einen Mucks von sich zu geben. Mit Lili und Lieschen ein Unding!

Es war ein heißer Sommertag, als Felix sich von hier verabschiedet hat. Er fiel um, hechelte, ich raste mit ihm zur THP – und dort starb er innerhalb weniger Minuten. Und während ich das schreibe, rollen mir schon wieder die Tränen über die Wangen. Die Erinnerung ist noch so frisch … auch nach fast drei Jahren.

Felix

In Memorian an meinen geliebten Kuhkater hier eine Geschichte aus meinem Buch Auf Samtpfoten direkt in mein Herz“.


Er ist der Nachfolger meiner großen Liebe, dem schielenden Kater Fritz. Ungefähr ein halbes Jahr war er alt, als ich ihn entdeckte.
Fritzchen hatte gerade mal zwei Tage zuvor seine Reise in den Katzenhimmel angetreten, als Freunde meinten, ein kleines Kätzchen sei bestimmt gut für mein trauriges Gemüt. Ein pelziges Trostpflaster sozusagen. Im ersten Moment empfand ich das als pietätlos, sah dann aber schnell ein, dass meine einsame Trauer niemandem etwas nützen würde. Weder Fritzchen noch mir. Seine Seele schien immer noch um mich herumzuschweben, ich träumte von ihm, und wenn ich nach Hause kam, empfand ich die katerlose Wohnung als trist und leer. Also machte ich mich auf den Weg. Nicht ins Tierheim, sondern zu einer Frau, die so eine Art Auffangstation für unerwünschte und ausgesetzte Katzen unterhält. Auf engem Raum wuselten ungefähr zwanzig Katzen herum, unter anderem ein kleiner Kater, gemustert wie eine norddeutsche Schwarz-Weiß-Kuh. Er zitterte, schaute mich mit weit aufgerissenen grünen Augen verängstigt an, und in diesem „Augenblick“ wusste ich, dass genau dieses Kuhkaterchen es sein musste, mit dem ich nach Hause fahren würde. Und ich gab dem unglücklich dreinschauenden Kater spontan den Namen Felix. Felix, der Glückliche.
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